• Überblick
    • Energie
    • Handwerker
    • Hausbau
    • Renovieren
    • Umbau
    • Überblick
    • Geschenkartikel
    • Haushaltswaren
    • Möbel
    • Überblick
    • Lagerung
    • Logistik
    • Makler
    • Überblick
    • Gartenbau
    • Gartenmöbel
    • Pflanzen
    • Teich
    • Überblick
    • Auto
    • Motorrad
    • Reparatur
    • Tuning

Hilfe, Ekel-Algen im Gartenteich! Und nun?



Algen im Gartenteich sind eine schleimige Angelegenheit.
Algen im Gartenteich sind eine schleimige Angelegenheit.

Wenn sich Algen bilden, verliert ein Gartenteich seine Pracht. Die Hitze des Sommers treibt diesen Prozess zusätzlich voran. Mit ein paar Tricks lässt sich das Algenwachstum jedoch vermeiden.

Ein Teich im Garten oder auf der Terrasse ist ein kleines Biotop. Er trägt zur wohligen Atmosphäre bei und ist einfach schön anzuschauen. Doch spätestens im Sommer kann es passieren, dass starkes Algenwachstum den Teich unansehnlich werden lässt. Um dies zu verhindern, gibt es einige Punkte zu beachten.


Ursachen des Algenwachstums

Algen bilden sich durch zu viel Nährstoffe im Wasser. Davon sind überwiegend Teiche betroffen, in denen Fische leben. Denn Fischfutter und Kot sorgen für reichlich Phosphat im Wasser. Das bedingt in Kombination mit anderen Nährstoffen das Wachstum der Algen. Aber auch zu hohe Temperaturen im Sommer, verursacht durch starke Sonneneinstrahlung, begünstigen den Algenwuchs. Das gilt vor allem für kleine Teiche, die nur eine geringe Wassertiefe haben und nur spärlich bepflanzt sind.

Welche Algenarten gibt es?

Neben der unbeliebtesten Alge, der Blaualge, gibt es noch weitere unangenehme Organismen, die den Teich verunstalten: Dazu gehören die hellgrüne Bart- oder Fadenalge, sowie Schmieralgen und Schwebealgen, die das Wasser trüben.

Grundsätze beim Anlegen des Teiches

Bereits bei der Planung eines Gartenteiches gilt es zu überlegen, wie ein Teich so gebaut werden kann, dass die Bedingungen für Algenwachstum ungünstig sind. Falls es möglich ist, platziert man den Teich in der Nähe von Bäumen oder einer Hausmauer, sodass er nicht den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt ist. Die Frage, ob Fische den Teich bevölkern, spielt ebenfalls eine Rolle. In diesem Zusammenhang müssen Aspekte der regelmäßigen Reinigung oder gar Filterung des Wassers berücksichtigt werden. Grundsätzlich sind Teiche ohne Fische deutlich pflegeleichter. Außerdem ist das Wasser wichtig, mit dem der Teich befüllt wird. Es sollte Regenwasser sein, nicht das von vornherein mit Phosphat angereicherte Trinkwasser.

Pflanzenauswahl, die Algen verhindert

Verschiedene Pflanzen in der Sumpf-, Flach- und Tiefwasserzone sorgen für klares Wasser im Teich. Sie entziehen dem Wasser das Phosphat und andere Nähstoffe. So können Algen sich gar nicht erst bilden. Beliebt sind Wasserpflanzen, wie der Tannenwedel, die kleine Wasserlinse oder die Muschelblume. Aber auch die Wasserpest, Krebsscheren und das Hornkraut helfen das Teichwasser sauber zu halten.

Insekten gegen Algen

Wie praktisch: Wasserläufer ernähren sich von Algen.Insekten sind eine weitere Variante, den Algenwuchs zu verhindern. Der Wassertreter, beispielsweise. Seine Hauptnahrung sind Algen, die von den Käferlarven gefressen werden. Er kommt in nahezu jedem stehenden, sauberen Gewässer vor. Auch die Spitzschlammschnecke ist ein Algenvertilger. Sie schabt der Algenbelag von Steinen und Pflanzen ab. Wasserflöhe sind gleich im Frühjahr aktiv, wenn viele andere Insektenarten noch gar nicht da sind. Es lohnt sich also, einen Teich im Grünen aufzusuchen und ein paar Wassertiere einzufangen. Kaufen kann man sie nämlich nicht.

Chemische und biologische Mittel gegen Algen

Wem die richtige Auswahl an Pflanzen und Insekten zur Algenbekämpfung zu viel ist, muss entweder die Algen mit der Hand aus dem Wasser entfernen oder diverse Produkte bei Bau- oder Gartenmärkten kaufen. Sie helfen bei der Beseitigung der Algenteppiche. Aber Achtung: Sind aber die Algen erst mal da, hilft auch die chemische oder biologische Keule nicht gleich. Phosphat-Wandler oder Fadenalgen-Auflöser sind dann einzusetzen, wenn sich das Algenwachstum andeutet.


Pflege des Teiches

Ganz ohne Pflege kommt kein Gartenteich aus.

  • Im Sommer muss der Teich immer wieder mit frischem Regenwasser befüllt werden, und die Pflanzen benötigen in den jeweiligen Zonen einen Rückschnitt.
  • Im Herbst empfiehlt es sich, den Teich vor herabfallenden Blättern mit einem Netz zu schützen.
  • Brunnen tragen dazu bei das Algenwachstum zurückzuhalten.
  • Stetige Wasserbewegung ist generell ein Störfaktor für Algen, beispielsweise durch einen künstlich angelegten Bachlauf, der im Teich mündet.

    Weitere themen

    • Körper
    • Mensch
    • Alternativmedizin
    • Versorgung
    • Leben
    • Mode
    • Schönheit
    • Genuss
    • Reisen
    • Technik
    • Bauen
    • Einrichten
    • Umzug
    • Garten
    • Mobilität
    • Recht
    • Geld
    • Behörden
    • Versicherungen
    • Steuern
    • Lebensweg
    • Freizeit
    • Arbeit
    • Bildung
    • Soziales
    TOP SUCHBEGRIFFE