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Garten winterfest machen in 5 Schritten!



Mit nur wenig Aufwand lässt sich der Garten winterfest machen.
Mit nur wenig Aufwand lässt sich der Garten winterfest machen.

Beete und Pflanzen wollen im Winter gut geschützt werden. Mit dieser Anleitung kann im Garten garantiert nichts mehr schief gehen!

Kaum ist es draußen etwas kühler, bekommen Sie schon kalte Finger? Wirklich? Ganz einfach: Besser einpacken! Das gilt auch für den heimischen Garten. Wer jetzt handelt, erlebt im Frühjahr keine böse Überraschung. So schützen Sie die Bewohner in Ihrem Garten Eden vor Frost im Winter:

1. Beete düngen und fett mulchen!

Während des Sommers hat das Leben in der Erde oft sehr gelitten. Dem Boden fehlt es an wichtigen Nährstoffen. Ein wenig Komposterde kann hier wahre Wunder bewirken. Eine dünne Schicht des wertvollen Düngers genügt in den meisten Fällen.

Den Reifekompost auf das Beet geben und leicht einarbeiten. Nicht umgraben! Wer umgräbt, bringt das Leben in der oberen Bodenschicht nämlich total durcheinander. Kleinstlebewesen, die sich normalerweise nur tief in der Erde aufhalten, sterben an der Oberfläche ab. Umgekehrt gilt das Gleiche.


Hat man die Komposterde aufgetragen, geht es an das Sammeln von grobem organischem Material. Dazu zählen Äste, Staudenschnitt und natürlich Laub! Je feiner das Mulchmaterial, desto besser. Profis benutzen einen elektrischen Häcksler, um alles kurzerhand klitzeklein zu schnibbeln.

Um Ihren Garten winterfest zu machen, jetzt das Material großzügig auf das gedüngte Beet geben. Das Mulchmaterial schützt den Boden wie eine Fettschicht vor Kälte und hält ihn locker. Daneben nährt das Laub und Totholz viele Lebewesen wie Würmer und Käfer und unterdrückt als Mulchschicht das Aufkommen zahlreicher „Unkräuter“.

2. Bäume zurückschneiden!

Wenn die Blätter von den Bäumen fallen, geht die ganze Kraft der Riesen in die Wurzeln. Damit ist die optimale Zeit für einen gezielten Baumschnitt im Garten gekommen.

Durch das Stutzen der Äste gelangt wieder mehr Licht und Sauerstoff ins Bauminnere, was Pilzbefall verhindern soll. Zudem wird der Baum stabiler, da er nicht mehr so viele alte, kranke oder bereits abgestorbene Äste tragen muss. Ein weiterer Vorteil: Gut gepflegte Obstbäume werden deutlich älter als ihre ungeschnittenen, vorzeitig vergreisenden Kumpanen.

Beim Rückschneiden der Bäume im Garten können viele Fehler begangen werden. Wer sich aber an ein paar generelle Regeln hält, wird im nächsten Jahr keine böse Überraschung erleben.

Den richtigen Zeitpunkt abwarten

Der Baumschnitt erfolgt während der Ruhephase im Winter. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Temperatur nicht unter 0 Grad fällt. Bei Frost können nämlich Zweige unabsichtlich abbrechen, wodurch der Baum erheblich geschädigt wird. Außerdem müssen sich die hinterlassenen Wunden noch verschließen können, was bei eisigen Temperaturen meist problematisch ist.

Besser zu viel als zu wenig kürzen

Viele Hobbygärtner fürchten sich vor dem Baumschnitt. Aus Angst, den Baum nachhaltig zu schädigen, schneiden sie daher lieber zu wenig als zu viel ab. Doch gerade das zaghafte Abknipsen sollte möglichst vermieden werden!

Baumschnitt ist im Winter unerlässlichWenn nur die Spitze eines Triebes gekürzt wird, steckt der Baum im nächsten Jahr all seine Energie in die Produktion dieses Astes. Die abgeknipsten Triebe schießen förmlich nach oben.

Das Resultat: Dem Baum fehlt es an Energie für die Früchte. Kleine Äpfel und Birnen sind die Folge. Zudem ähnelt der Baum einem Kehrbesen.

Zu lange Äste sollte man daher ableiten. Dabei wird der Ast oberhalb einer Verzweigung abgetrennt, wodurch der darunter liegende Trieb gestärkt wird. Als Faustregel gilt: 1/3 des Triebes kann gekürzt werden. Bei Obstbäumen sogar bis zu die Hälfte!

Waagrechte Leitäste entfernen

Der Hobbygärtner sollte darauf achten, dass die Leitäste nicht zu waagrecht wachsen. Optimalerweise befinden sich diese in einem 45-Grad-Winkel zum senkrechten Haupttrieb.

Bei allzu waagrechten Ästen können sich „Wasserschosser“ bilden. Dies sind sehr dünne Äste, die senkrecht nach oben wachsen und dem Baum viel Energie rauben. Daher empfiehlt es sich, die waagrechten Leitäste entweder zu entfernen (falls möglich), oder sie nach oben zu binden. Dies funktioniert jedoch meist nur bei jungen biegsamen Bäumen.

Die Schnittabfälle werden am besten gleich gehäckselt und grob um die Bäume oder auf die Beete verteilt. Die Mulchschicht schützt gerade die Wurzeln kältesensibler Pflanzen.

3. Empfindliche Pflanzen abdecken!

Es gibt viele Pflanzen, die den harten Winter in Deutschland nicht ohne Schutz überleben. Bei empfindlichen Gewächsen sollte man daher zu einer isolierenden Folie greifen. Diese bewahrt die Pflanzen zumindest vor den eisigen Winden im Garten. Gießen nicht vergessen!

Nicht winterfeste Artgenossen – beispielsweise aus mediterranen Gefilden – sollten vor dem ersten Frost in den Wintergarten oder zumindest in den Keller gebracht werden. Einjährige Pflanzen machen sich hervorragend auf dem Kompost.

4. An die Tiere denken!

Ein Insektenhotel bietet Schutz im WinterAuch Tiere wie Igel oder Insekten sollten bei den Wintervorbereitungen nicht zu kurz kommen. Wer einen Garten hat und handwerklich geschickt ist, kann Igeln beim Überwintern im Garten helfen und ihnen ein Haus bauen.

Insektenhotels bieten nicht Schutz für Bienen, Wespen, Florfliegen oder Ohrwürmern, sondern sehen auch schick aus. Wer ein Insektenhotel selbst baut, kann zudem viel Geld sparen.

5. Glühwein nicht vergessen!

Es ist kalt, regnerisch und eigentlich hat man auch keine Lust. Da hilft ein Schlückchen Glühwein doch erheblich! Zuhause in eine Thermoskanne abfüllen und ab in den Rucksack. Unser Rat: Nach jedem Schritt einmal kurz in die Flasche gucken. Das wärmt Körper und Geist! Alkoholfreier Kinderpunsch ist übrigens auch äußerst schmackhaft im Winter.

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