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Keine Panik! So klappt Bohren und Hämmern bei Anfängern



Dank ein paar Tricks können Sie mit jedem dieser Geräte umgehen.
Dank ein paar Tricks können Sie mit jedem dieser Geräte umgehen.

Kein geborener Heimwerker? Macht nix. Mit einigen Tipps und Tricks kriegt jeder ein Loch gebohrt oder einen Nagel gerade in die Wand geschlagen.

Nicht für jede Kleinigkeit möchte man gleich einen Handwerker bestellen. Ein Loch in die Wand bohren, einen Dübel für eine Schraube befestigen oder einen Nagel gerade einschlagen – das kann doch nicht so schwierig sein. Von wegen: Wer sich nicht gerade zum geborenen Heimwerker zählt, hat sicher schon die gegenteilige Erfahrung gemacht. Selbst, wenn man nur ein Bild aufhängen will, kann dabei einiges schiefgehen. Das muss nicht sein: Mit ein paar Tricks, kriegen das selbst Ungeübte sauber und sicher hin.


Handwerker-Vorbereitungen

Vor dem Bohren eines Loches oder dem Hineintreiben eines Nagels sollte man die Wand immer erst auf dahinterliegende Leitungen prüfen. Mit einem Kabelsuchgerät finden sich spannungslose und spannungsführende Stromleitungen und mit einem Metallindikator Gas- und Wasserleitungen. Beide Geräte sind im Elektrohandel oder Baumarkt erhältlich. Die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH) rät in ihrer Broschüre „Unfallfrei heimwerken“ zudem, beim Bohren eine Schutzbrille zu tragen. Und wenn ein alter feststeckender Dübel erst einmal raus muss? Dann greift der Heimwerker zu einem Korkenzieher, dreht ihn ein wenig in den Dübel hinein und zieht ihn dann wie einen Korken aus der Wand.

Rutscht der Bohrer ab?

Dann könnte das schlicht an der Haltung liegen: Die Bohrspitze muss man senkrecht zur Oberfläche ansetzen, dann erst die Maschine starten. Achtung: erst, wenn der Bohrer festen Halt gefunden hat, Druck ausüben. Sobald das Loch tief genug ist, die Maschine bei laufendem Motor herausziehen, da sich der Bohrer sonst in der Wand verkannten und das Loch ausreißen kann. Für das Bohren auf glatten Fliesen haben die Experten der Heimwerkerschule DIY-Academy in Köln (DIY steht für 'do it yourself') einen Tipp parat: Einfach ein Stück Kreppband auf die Bohrstelle kleben.


Alles voller Bohrstaub?

Geht auch anders: Wenn jemand in der Nähe ist, dann kann derjenige während des Bohrens den Staub mit dem Staubsauger auffangen. Dazu hält man einfach das Rohr unterhalb der Bohrstelle an die Wand. Wer alleine ist, kann sich mit einem Kaffeefilter – die gibt’s tatsächlich noch zu kaufen – oder einem Briefumschlag, den er unter das Loch klebt, behelfen. Für die Decke nimmt man einen Joghurtbecher, verrät die DIY-Academy: die obere Hälfte abschneiden, in den Boden ein Loch bohren, und dann die Bohrmaschine samt Becher an der Decke ansetzen. Der Staub falle so in den Becher, statt auf den Heimwerker.

Bohrloch ist zu groß?

Das kann schnell passieren. Aber ein zu großes Loch lässt sich mit einem Reparaturvlies verkleinern (das mit einem Spezialmörtel bedeckte Gewebestück ist im Baumarkt erhältlich): Dazu das Vlies mit Wasser befeuchten und um einen Kunststoffdübel wickeln und in das Bohrloch stecken. Innerhalb weniger Minuten härtet das Material aus, so dass sich die Schraube problemlos in den Dübel drehen lässt. Alternativ dazu kann man auch Reparierknete in das Loch drücken, danach den Dübel. Allerdings dauert die Aushärtung hier mindestens eine Viertelstunde.

Nagel verbiegt sich beim Einschlagen mit dem Hammer

Das könnte an seiner Länge liegen. Wenn es nicht mehr weiter geht, krümmt sich der Nagel oder bricht sogar ab. Peter Birkholz von der Stiftung Warentest, weiß wie sich das vermeiden lässt: Ein Nagel sollte nicht länger als drei Zentimeter sein, denn tiefer lässt er sich kaum einschlagen. Auch sollte der Nagel aus hartem Stahl bestehen. Und: Der Hammer dürfe nicht zu leicht sein – denn die Energie zum Einschlagen des Nagels hole man besser aus dem Gewicht des Werkzeugs als durch weites Ausholen. Übrigens: Nägel zum Aufhängen von Bildern oder Dekorationsstücken sollte man in einem leichten Winkel nach oben einschlagen, damit der Gegenstand zur Wand hin rutscht und nicht nach vorne.


Autsch! Erste Hilfe nach dem Hämmern?

Verletzungen lassen sich vermeiden: Statt den Nagel mit den Fingern zu halten, nehme man beim ersten Schlag eine Kombi- oder Flachzange, erklärt der Ratgeberautor von der Stiftung Warentest. Und: Beim Bohren darf man der DSH zufolge keine Handschuhe tragen. Die Bohrmaschine könnte den Stoff erfassen und wegreißen – oder noch schlimmer: die Hand in den Bohrer ziehen. 

(udm, dpa/tmn)



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