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Klein, aber fein: Kochen im Wohnwagen



Wenig Küche, viel Gerichte: Kochen im Wohnwagen!
Wenig Küche, viel Gerichte: Kochen im Wohnwagen!

Auch wenn die Küche in einem Caravan nicht den größten Platz bietet, so kann man dennoch viele tolle Gerichte im Wohnwagen kochen. Die Camperköche Iwan Hediger und Yves Seeholzer machen es vor.

Wer denkt, dass man sich während einer Urlaubsfahrt mit dem Wohnwagen nur von Dosenravioli und Fertigpasta ernähren kann, der ist auf dem kulinarischen Holzweg. Auch wenn die Camperküche nicht mit dem allergrößten Platzangebot auffährt, ist doch einiges möglich. Wie so vieles – man muss es nur wollen.

Kochen im Wohnwagen: In der Camperküche ist einiges möglich

Wer mit einem Caravan und Co. unterwegs ist, mag es einfach und unkompliziert. Viele Wohnwagen-Fans sind Abenteurer und Entdecker, sie lieben die totale Freiheit und Unabhängigkeit. Und genau das sollte doch auch für das gelten, was auf dem Teller landet. Eine kleine Küche bedeutet doch nicht zwingend Tütensuppe und Butterbrot – und das für 14 Tage. Warum nicht ein wenig Freiheit und Abwechslung in die Camperküche bringen? Das haben sich die Köche Iwan Hediger und Yves Seeholzer gedacht und es im Eigenexperiment erprobt: Kochen im Wohnwagen während einer Australienreise – das Ergebnis: Ein Road-Kochbuch mit vielen leckeren Rezepten und nützlichen Tipps.

Kochen im Wohnwagen mal anders: Indisches Dal

Weg von 08/15, hin zu mehr Exotik. Hört sich komplizierter an als es ist. Aber warum nicht einfach mal etwas Neues probieren? Ganz oben auf dem Speiseplan der beiden Jungköche steht Indisches Dal mit Chili und Kokosmilch. Die Zutaten für 2 Personen: Eine Zwiebel, drei Knoblauchzehen (in Scheiben geschnitten), eine Handvoll Koriander (gehackt), Ingwer (gerieben), halbe Chilischote (fein gehackt) und 1,5 Tassen Linsen. „Alles einfach in die Pfanne, mit Wasser und einer Dose Kokosmilch angießen, kochen lassen und immer wieder ein bisschen umrühren“, erklärt Yves Seeholzer. Abschließend gut würzen – und zwar mit Currypulver, Kurkuma, etwas Zitronenzeste und einem Lorbeerblatt. „Fladenbrot dazu und fertig.“

Wer aber nicht alle Zutaten an Bord hat, keine Panik! Freestyle-Kochen im Wohnwagen geht immer. Mit ein wenig Improvisationstalent und Fantasie klappt es bestimmt. Vor allem, wenn es um die Küchenutensilien geht. „Statt einer kleinen Waage kann man eine große Tasse mit 300 Milliliter zum Abmessen benutzen - halb befüllt mit Linsen oder Reis, reicht die Menge für eine Person. Eine Gabel zum Beispiel ersetzt den Stampfer.“

5 Basics für das Kochen im Wohnwagen

Eine Handvoll Zutaten sollten dagegen immer in der Camperküche vorrätig sein – Grundnahrungsmittel, aus denen man einfach und schnell etwas zaubern kann. Dazu gehören Nudeln, Reis und Linsen, gerne auch etwas Ausgefalleneres wie beispielsweise das Superfood Quinoa: „Wenn man einen Grundstock da hat, kann man gut variieren, muss nicht ständig einkaufen gehen, und es wird interessanter beim Kochen.“

Für den Geschmack dürfen Kräuter natürlich nicht fehlen. „Fünf Lieblingsgewürze sollten es schon sein - damit kann man sehr viel Geschmack verändern oder dazu geben.“ Um Platz zu sparen, füllt man Thymian, Rosmarin und Co. am besten in kleine Tütchen ab. Um schnell eine leckere Soße im Wohnwagen zu kochen, sollten passierte Dosentomaten oder eben eine fertige Tomatensoße im Camper-Vorratsschrank zu finden sein – vielseitig einsetzbar und immer lecker. Einfach die Soße mit Nüssen oder getrockneten Früchten aufpimpen und aus 08/15 wird deluxe.

Zum Anbraten empfehlen die Camperköche kein Öl, sondern Kokosfett. „Das ist geschmacksneutral und hält sich sehr lange.“ Olivenöl dagegen ist keine gute Wahl, denn „beim Erhitzen werden die gesunden Fette zerstört.“ Es eignet sich besser für kalte Gerichte.

Liebe Wohnwagen-Fans und die, die es werden wollen: Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude auf Ihrer nächsten Tour, und vielleicht hilft Ihnen der ein oder andere kulinarische Tipp, ein wenig Variation in die Camperküche zu bekommen! Wohl bekomm‘s.  

(ssc, dpa/tmn)

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