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Klein, aber oho: Kleingärten in Berlin



Schrebergärten - grüne Oasen in der Stadt
Schrebergärten - grüne Oasen in der Stadt

Wer denkt, dass Klein- oder Schrebergärten Relikte vergangener Zeiten sind, der irrt gewaltig. Eine Parzelle in einem Kleingarten ist begehrter denn je. Es gibt über 70.000 Parzellen in über 900 Anlagen – insgesamt macht das eine Fläche von rund 3 Hektar aus, verteilt über die Berliner Stadtbezirke.

Kleingärten sind mehr als nur gewöhnliche Gärten: Natürlich werden sie auch zum Anbauen für Obst und Gemüse genutzt, aber oftmals sind sie Orte des Verweilens und des Miteinander. Raus aus der Stadt, rein in die Laube. Ob bei Rentnern, Singles oder Familien mit Kindern, Kleingärten stehen hoch im Kurs.

Der Weg zum eigenen Garten

Aber wie kommt man nun am besten zu seinem eigenen Stückchen Land? Eine gute Informationsquelle ist der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde bzw. der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. Dort sind die einzelnen Kontaktdaten örtlicher Kleingartenvereine oder Kleingartenverbände zu finden. Ob freie Flächen zur Verfügung stehen, ist bei dem jeweiligen Verband direkt zu erfragen. Mit ein bisschen Glück ist ein Garten frei, für den Sie sich dann bewerben können. Ansonsten heißt es warten – mit einer großen Portion Geduld. Die Suche nach Ihrem Wunschgarten war erfolgreich? Dann folgt nun der Beitritt in den Kleingartenverein, an dem kein Weg vorbeiführt. Denn erst wenn man Mitglied in dem jeweiligen Verein ist, kann man eine Parzelle zur Pacht beantragen.

Kleines Geld, viel Grün: Das kostet ein Kleingarten

Die laufenden Kosten für einen Schrebergarten in Berlin sind überschaubar. Für landeseigene Kleingärten sind es max. 36 Cent pro Quadratmeter, dazu kommen noch die Betriebskosten und der Mitgliedsbeitrag von ca. 500 Euro. Laut Berlin.de gibt es ein Fleckchen Berliner-Grün für durchschnittlich etwas mehr als einen Euro am Tag.

Was man zusätzlich noch im Hinterkopf behalten sollte: Für einen Schrebergarten wird eine Ablösesumme fällig. Durchschnittlich beträgt sie 1.900 Euro, in Großstädten ist sie deutlich höher. In Berlin muss man zwischen 2.000 und 5.000 Euro für den eigenen kleinen Wunschgarten berappen.

Darauf sollten Kleingarten-Besitzer achten

Abschließend eine Auswahl der Rechte und Pflichten eines Kleingärtners (gemäß Bundeskleingartengesetz, BKleingG):

  • Die Fläche darf nicht größer als 400 qm² sein.
  • Eine Gartenlaube inkl. überdachter Terrasse darf höchstens 24 qm² groß sein.
  • Übernachten im Kleingarten ist erlaubt, dauerhaftes Wohnen oder Vermieten ist untersagt.
  • Grillen ist kein Problem, offenes Feuer verboten.

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