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Kontrolle vor dem Wintereinbruch: Ist Ihr Haus geschützt?



Ist Ihr Haus vor Wind & Wetter geschützt? Machen Sie den Check-up vor Winteranbruch!
Ist Ihr Haus vor Wind & Wetter geschützt? Machen Sie den Check-up vor Winteranbruch!

Regen, Frost, Stürme – der Winter ist nicht mehr aufzuhalten! Jetzt können die kleinsten Schäden am Haus, wenn man sie nicht vor Wintereinbruch beseitigt, zu großen Folgeschäden werden.

Der raue Winter sollte einem Haus eigentlich nichts ausmachen. Aber eisige Kälte und viel Regen setzen selbst den unscheinbarsten Schäden wie z. B. Rissen im Putz oder beschädigten Schindeln zu. Wer vermeiden möchte, dass diese „Kleinigkeiten“ zu größeren Problemen werden – nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch oft für die Gesundheit – sollte das Haus spätestens im Herbst einem Winter Check-up unterziehen.

„Hausbesitzer sollten möglichst zweimal pro Jahr einen Check-up der Außenhaut ihres Gebäudes vornehmen - im Frühjahr und Herbst“, rät Corinna Kodim vom Eigentümerschutzverband Haus & Grund Deutschland in Berlin. „Beim Herbstcheck kommt es besonders darauf an, undichte Stellen zu beseitigen.“

Es gibt 8 Stellen, auf die bei der Kontrolle vor dem Wintereinbruch, besonders geachtet werden muss:

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #1 Dach

Der viele Regen in Herbst und Winter ist besonders für Dächer kritisch. Hauptgefahrenstellen sind da, wo Wasser konzentriert abgeleitet wird. „Also an Kehlen, hinter dem Schornstein und an Dachaufbauten“, erläutert Manfred Gunkel vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Köln. „Dort sollte man besonders gründlich reinigen und nach Beschädigungen suchen.“

Hausbesitzer dürfen auch nicht vergessen, dass sie eine Verkehrsicherungspflicht haben. Das bedeutet, sie sind zur Abwehr von Gefahrenquellen verpflichtet. Bei Unterlassung kann es sogar zu Schadensersatzansprüchen kommen. Das darf also keinerlei Gefahr darstellen: Keine lockeren Ziegel, Schäden an der Dachhaut oder den Solar- und Antennenanlagen.

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #2 Außenwände

Gerade in Bezug auf die Außenwände muss die Kontrolle vor dem Wintereinbruch gründlich ausfallen. Auch die kleinsten Mängel können durch eindringende Nässe und Frost zu teuren Folgeschäden führen; z. B. die Wirkung der Wärmedämmung vermindern. Besonderes Augenmerk muss hier auf den Anschlusspunkten zu den Fensterbrettern liegen: „Sie müssen absolut dicht sein, dürfen keine Risse und Löcher aufweisen", warnt Stefan Würzner vom Bauherren-Schutzbund in Berlin.

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #3 Regenrinnen

Wichtige Maßnahme im Herbst: Dachrinnen von Laub befreien, denn Regen- und Schmelzwasser müssen ungehindert ablaufen können. Besonders problematisch sind die Frost- und Tauperioden für geneigte Dächer. An den Regenrinnen entsteht durch die Dachschräge oft eine Art Eisschanze, die das Tauwasser davon abhält, abzufließen. Die Folge sind Rückstaus, die dazu führen können, dass Wasser in und durch das Mauerwerk in das Haus dringt. Um das zu verhindern, sind z.B. Regenrinnenheizungen und Schneefanggitter gute Maßnahmen.

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #4 Rollläden

Ein einfacher Trick verhindert, dass Rollläden an den Fensterbrettern festfrieren: „Hier hilft es, ein kleines Stück Holz oder einen Korken zwischen Rollladen und Fensterbrett zu legen, damit beide nicht miteinander in Kontakt kommen“, schlägt Würzner vor.

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #5 Holzelemente an Fenstern, Türen & Fassaden

Vor dem Wintereinbruch sollten auch Fenster, Türen, Wintergärten und Vorhangfassaden überprüft werden. Findet man nur oberflächliche Makel, wie Farbveränderungen oder Algenbewuchs, reicht es meist, die Flächen zu reinigen. Sind es aber ernsthaftere Schäden, wie z. B. Risse und Blasen in der Beschichtung, müssen andere Maßnahmen ergriffen werden. Um eindringende Nässe oder Pilzbefall zu stoppen, sind nicht selten Renovierungen oder sogar aufwendige Sanierungsarbeiten an der Holzbeschichtung nötig.

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #6 Balkon & Terrasse

Auch hier ist es wieder wichtig, die Abläufe von Blättern und anderen Verunreinigungen zu befreien. Durch einen verstopften Abfluss kann kein Wasser abfließen, es bahnt sich dann alternativ Wege unter Fliesen, Bodenplatten oder ins Mauerwerk.

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #7 Fallrohre

Eines der häufigsten Probleme sind Löcher oder Risse in den Fallrohren: Das Wasser dringt durch die Öffnungen und fließt an der Hauswand und außen am Rohr herunter. Gefriert es dann, ist die Gefahr sehr hoch, dass das Fallrohr platzt.

Kontrolle vor dem Wintereinbruch:  #8 Außenwasserhähne

Ab ca. -1 C° sollten die an der Außenwand, freiliegenden Wasserhähne entleert und abgesperrt werden. So werden Rohrbrüche verhindert. „Dazu wird der Hahn geöffnet und im Inneren des Hauses vom Trinkwassersystem getrennt“, so Stefan Würzner vom Bauherren-Schutzbund. Außer bei frostsicheren Wasserhähnen sollten Außenhähne während der Winterzeit aufgedreht bleiben.

(nr, dpa/tmn)

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