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Lang lebe der Weihnachtsbaum!



Lang lebe der Weihnachtsbaum! Im Topf gekauft und später in den Garten gepflanzt, erlebt er neue Zeiten.
Lang lebe der Weihnachtsbaum! Im Topf gekauft und später in den Garten gepflanzt, erlebt er neue Zeiten.

Direkt nach den Lebkuchenherzen kommen die Weihnachtsbäume in den Handel. Dort werden sie immer häufiger als Weihnachtsbaum im Topf verkauft. Worauf muss beim Kauf besonders geachtet werden?

Des Deutschen liebste Weihnachtsdekoration wird, laut Hauptverband der Deutschen Holzindustrie, in diesem Jahr 29,5 Millionen Weihnachtsbäume gekauft werden. Rund 200.000 mehr als im Vorjahr. Nach wie vor ist die Nordmanntanne die beliebteste Baumsorte. Doch immer mehr Menschen kaufen einen Weihnachtsbaum, der im Topf wächst.

Zum einen muss man für diese Zuchtbäume keine Tanne, Fichte oder Kiefer fällen. Und zum anderen: „Wer einen Weihnachtsbaum im Container kauft, hat einen doppelten Nutzen: Er kann ihn nach den Feiertagen in den Garten auspflanzen und ihn so als Lebewesen erhalten», erklärt Martin Sämann, Mitglied im Gremium Immergrüne und Koniferen im Bund deutscher Baumschulen (BdB).

Lang lebe der Weihnachtsbaum: Die Auswahl

Wer sich für den Weihnachtsbaum im Topf entschieden hat, sollte aber nicht den erstbesten, hübschen Baum nehmen. Bei im Topf gewachsenen Bäumen muss einiges beachtet werden: „Der Baum muss ordentlich im Topf stehen und die Proportionen zwischen Topf und Pflanze müssen stimmen, damit sie nicht bei jedem Windstoß umfällt“, erklärt Sämann. Und von einem Baum, bei dem die Nadelspitzen schon bräunlich und trocken sind, sollte man lieber die Finger lassen.

Damit der Baum nach seiner weihnachtlichen Aufgabe noch lange weiterleben kann, ist vor allem ein gesundes Wurzelwerk entscheidend. „Der Wurzelballen sollte schön und fest in sich gewachsen und nicht brüchig sein“, rät Marja Rottleb, Gartenexpertin beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

Lang lebe der Weihnachtsbaum: Die Wurzeln

Die preisgünstigeren Weihnachtsbäume wurden meist aus dem Boden ausgestochen. Hier sollte man aber eher zu etwas teureren Bäumen greifen, denn: «Sobald seine Wurzeln verletzt wurden, ist ein Baum nicht mehr überlebensfähig», so Rottleb. Am allerbesten ist es, einen Baum zu kaufen, der entweder von Anfang an in einem eigenen Behälter gewachsen ist oder von einer Baumschule mehrmals fachkundig umgetopft wurde.

Lang lebe der Weihnachtsbaum: Im Zimmer

Nach dem Kauf sollte man den Weihnachtsbaum nicht gleich der warmen Heizungsluft aussetzen, denn er ist von den Verkaufsstandorten an niedrige Temperaturen gewohnt. „Am besten akklimatisiert man ihn ein bis zwei Tage im Keller oder in der Garage“, rät Bernd Oelkers, Vorsitzender des Bundesverbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger.

In der Pflege ist der Baum im Topf recht unkompliziert: Er mag einen hellen Standort und sollte alle zwei bis drei Tage gegossen werden. Außerdem ist es empfehlenswert, dass der Topf auf einer Schale steht, in die das Wasser gegossen wird. Über Löcher im Behälterboden zieht sich der Baum dann die Flüssigkeit.

Lang lebe der Weihnachtsbaum: Im Garten

Damit der Weihnachtsbaum im Topf nicht anfängt zu treiben und weiterzuwachsen, sollte er nicht länger als ein paar Tage in der Wohnung stehen. „Je wärmer die Pflanze steht, umso mehr Stress bedeutet das für sie“, erklärt Sämann. Bevor den Baum endgültig in den Garten auswandert, sollte man ihm wieder ein bis zwei Tage, zur Umgewöhnung an die kalten Temperaturen, Zeit geben. Als letzten Schritt vor dem Auspflanzen ist es empfehlenswert, den Wurzelballen mit Hilfe von Kokosmatten oder Jute-Filz gegen den Frost zu schützen.

(nr, dpa/tmn)

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