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Minimoor als Alternative zum Balkonteich



Aufmerksamkeit ist Ihnen mit fleischfressenden Pflanzen gewiss.
Aufmerksamkeit ist Ihnen mit fleischfressenden Pflanzen gewiss.

Einen Teich auf Balkon oder Terrasse zu haben, ist für viele ein Stück Natur mitten in der Stadt. Wer etwas ganz Besonderes ausprobieren möchte, legt sich ein Minimoor anstelle des Balkonteichs an – und zwar mit fleischfressenden Pflanzen. Das ist gar nicht schwierig.

Ein Moor in der Stadt? Wer sagt denn, dass Moore nur in Naturschutzgebieten weit ab von Städten vorkommen müssen? Eine Keramikschale oder eine Zinkwanne reichen aus, um ein kleines Biotop aufzubauen, das sogar winterhart ist.

Fleischfressende Pflanzen sind ziemlich anspruchslos

Fleischfressende Pflanzen, die auch als Karnivoren oder Insektivoren bezeichnet werden, sind faszinierende Gewächse. Weil der Torf in einem Moor Pflanzen nicht mit ausreichend Nahrung versorgen kann, es allerdings immer feucht ist und deshalb reichlich Insekten angelockt werden, haben Karnivoren sich für die fleischliche Kost entschieden.

Mit den heimischen Arten lässt sich also ein nicht ganz alltägliches, teichähnliches Naturparadies auf kleinstem Raum schaffen. Die guten Voraussetzungen für das Gedeihen eines Moors bestehen sogar auf der Terrasse. Gefäß, Torf, Sand, Wasser und Pflanzen sind die wesentlichen Bestandteile des Minimoors, und da fleischfressende Pflanzen recht anspruchslos sind, eignen sie sich hervorragend dafür.

Fleischfressende Pflanzen haben für ihre Besitzer einige Vorteile: Sie fangen Insekten – was ja beim Sitzen auf Terrasse oder Balkon durchaus gewünscht ist. Und sie sind besonders faszinierend aufgrund ihres Aussehens und der Art, wie sie die Insekten fangen. Mehr Aufmerksamkeit als bei einem üblichen Balkonteich ist Ihnen mit dem Minimoor und den fleischfressenden Pflanzen gewiss.

Minimoor selber bauen oder fertig kaufen?

Manche Pflanzengeschäfte biete Minimoore zum Kauf an (Foto: Thomas Noll)Jetzt stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, ein Minimoor selbst zu bauen oder ob man es fix und fertig kauft. Letzteres ist nämlich möglich. Allerdings sind Minimoore kaum beim Baumarkt um die Ecke zu haben. Vielmehr sind es einige wenige Spezialisten, die meist nichts anderes verkaufen, als fleischfressende Pflanzen.

Für Do-it-Yourself-Freunde kommt das Fertigmoor allerdings nicht infrage. Sie bauen sich das fleischfresssende Biotop selbst. Das ist auch nicht schwer, denn die Materialien sind einfach zu bekommen. Das Behältnis kann ganz nach Belieben gewählt werden. Terrakottatöpfe, Steintröge oder alte Zinkwannen geben dem Minimoor ein Zuhause. Statt Blumenerde brauchen die Insektivoren richtigen Torf und dazu Quarzsand. Als Pflanzen bieten sich an:

  • Sonnentau (lat. Drosera X hybrida)
  • Venusfliegenfalle (lat. Dionaea muscipula)
  • Langblättriger Sonnentau (Drosera anglica)
  • Schlauchpflanze (Sarracenia)

Damit die Pflanzen gut gedeihen, müssen sie ausreichend Licht, am besten viel Sonne bekommen (mindestens einen halben Tag) und immer richtig nass sein, da es sich ja um Moor- bzw. Sumpfpflanzen handelt. Das Wasser muss Regenwasser sein, kein Trinkwasser.

Bevor es draußen kälter wird, empfiehlt es sich, das Minimoor zu überdachen, damit die Pflanzen nicht erfrieren (z. B. mit einem Acyldach). Sie halten jedoch kalte Temperaturen aus und dürfen auch im Winter nicht austrocknen.

Erhältlich sind die Pflanzen in ausgewählten Gärtnereien. Wer sich die Pflanzen lieber nach Hause schicken lassen möchte, bestellt sie in einem der Online-Shops, die auch exotische Pflanzen im Angebot haben.

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