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Nichtstun? Von wegen! So geht Bodenvorbereitung im Winter!



Zur Bodenvorbereitung im Winter gehört eine wärmende Mulchschicht unbedingt dazu.
Zur Bodenvorbereitung im Winter gehört eine wärmende Mulchschicht unbedingt dazu.

Bevor sich alle Pflanzen im Garten schlafen legen, muss der Boden für das nächste Jahr vorbereitet werden. Das heißt: Düngen, mulchen und kompostieren!

Ein gesunder Boden ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Gärtnern. Wer jedes Jahr Tomaten, Kürbisse und anderes Gemüse ernten möchte, sollte daher ein wenig Zeit in die Bodenvorbereitung im Winter investieren. Der Grundlage allen Lebens geht es schließlich nicht anders wie den Menschen selbst: Ohne eine wärmende Isolation leidet die Erde unter den frostigen Temperaturen.

1. Bodenvorbereitung: Keine nackte Erde!

Auch wenn viele Kleingärtner dies nur ungern zugeben: Nackte Erde ist für alle Bodenlebewesen ein Graus! Bereits ein flüchtiger Blick in den heimischen Wald genügt, um zu erkennen, dass die Erde dort zu keinem Zeitpunkt unbedeckt ist.

Zum einen schützt eine dicke Schicht aus Laub und anderen Pflanzenteilen den Boden im Garten vor dem Austrocknen. Zum anderen dient das Material den Kleinstlebewesen als Futterquelle und bewahrt diese vor Temperaturstürzen. Starke Winde können dem nackten Boden zusätzlich schaden, indem die Böen die oberste Erdschicht nach und nach abtragen. Eine Mulchhülle verhindert dies. Also: Im Herbst jede Menge Laub, Stroh, Rinde, Heckenschnitt, kleingehäckseltes Holz und andere Pflanzenschnitte sammeln und auf den Beeten im gesamten Garten verteilen. So geht Bodenvorbereitung im Winter!

2. Gründünger verbessert Bodenqualität

Profis setzen im Garten auf die Kraft von Gründüngern, d.h. die Ansaat von meist einjährigen Pflanzen wie Senf, Raps, Lupine, Klee oder Phacelia zur Bodenverbesserung. Da die Pflanzen rasch nach oben schießen, beschatten die Grünpflanzen bereits nach kurzer Zeit den Boden und lockern mit ihren Wurzeln die Erde. Nachdem der Gründünger die gewünschte Höhe erreicht hat, wird dieser abgemäht und einfach auf dem Beet als Mulchmaterial liegen gelassen.

Wer zu Leguminosen wie Lupinen, Klee oder Wicken greift, schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Pflanzen fördern die Bodenfruchtbarkeit zusätzlich, indem sie der Erde Stickstoff zuführen – ein Stoff, der in den meisten Gärten leider nicht ausreichend vorhanden ist. Wichtig ist, dass man den Gründünger abmäht, bevor er verholzt.

3. Rindenmulch nur bedingt zur Bodenvorbereitung im Winter geeignet

Viele Klein- und Großgärtner greifen zu saurem Rindenmulch, wenn es um das Bedecken der Erde geht. Rindenmulch ist jedoch nicht gleichzusetzen mit gehäckseltem Holz! Oft enthalten die im Baumarkt erhältlichen Säcke Material von schlechter Qualität. Daneben enthalten viele Baumrinden einen hohen Anteil des Schwermetalls Cadmium, welches als „sehr giftig“ eingestuft wurde.

Auch Fungizide sind keine Seltenheit. Daher ist Mulchmaterial aus dem eigenen Garten den gekauften Produkten in jedem Fall vorzuziehen. Ihre Böden und die Pflanzen im Garten werden es Ihnen danken.

4. Auftragen von Kompost zur Bodenvorbereitung

Um dem Boden vor dem Winter noch einmal richtig Schwung zu geben, empfiehlt sich die Zugabe von unreifem oder reifem Kompost. Dieser wird unterhalb der Mulchschicht aufgetragen und leicht eingearbeitet, um das Bodenleben vor der Kälte zu aktivieren. Erst den reifen Kompost auf das Beet geben und anschließend etwas Rohkompost darauf verteilen. Dieser wird im Laufe des Winters von den Bodenlebewesen teilweise zu wertvollem Humus umgewandelt. Nun Laub, Holzhäcksel und anderes Mulchmaterial auftragen. Nun kann das Beet in Ihrem Garten seelenruhig in den Winterschlaf verabschiedet werden.

5. Auf die Natur schauen

Wer sich bei der Gartenarbeit unsicher ist, sollte stets auf die natürlichen Vorgänge im Wald achten: Die im Herbst abfallenden Blätter landen auf dem Waldboden, werden dort über den Winter von den Bodenorganismen verarbeitet und dienen den Pflanzen im Frühling als essentielle Nährstoffquelle.

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