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Rein in's Gefäß: So pflanzen Sie Rosen im Kübel!



Rosen gedeihen nicht nur im Beet, sondern auch in Kübeln und anderen Gefäßen.
Rosen gedeihen nicht nur im Beet, sondern auch in Kübeln und anderen Gefäßen.

Rosen sind anspruchsvolle Blumen und wollen umsorgt werden. Fühlen sich die Diven dann überhaupt im Pflanzenkübel wohl? Ja, wenn man ein paar Regeln beachtet.

Rosen sind nicht nur in schönen Gärten oder Schlössern zu bewundern. Sie gedeihen auch in Kübeln oder großen Pflanzgefäßen. Da Rosen Tiefwurzler sind, brauchen sie jedoch entsprechend viel Platz.

Pflanzgefäße für Rosen

Diese Rosen müssen auf jeden Fall umgetopft werden.Ein flaches Pflanzgefäß ist nicht so gut geeignet. Rosenkübel sollten mindestens 40 cm hoch sein, sodass die lange Pfahlwurzel der Rose gut nach unten wachsen kann. Damit keine Staunässe entstehen kann, benötigt der Topf am Boden ein Loch. Eine Drainage aus Blähton oder Kies hilft dem Wasser, gut abzufließen. Diese Schicht deckt man mit einem wasserdurchlässigen Vlies ab, so wird die Erde beim Gießen nicht ausgeschwemmt.

Die Wurzeln der Rosen sind sowohl gegen Hitze als auch Kälte sehr empfindlich. Da sich Gefäße aus Kunststoff oder Metall im Sommer sehr schnell aufheizen können, sind Terrakotta-Töpfe die bessere Alternative. Diese sind atmungsaktiv, lassen überschüssiges Wasser verdunsten und schützen auch etwas besser vor Kälte.

Eintopfen und Düngen von Kübelrosen

Eine Rose sollte so in den Kübel eingepflanzt werden, dass ihre Veredelungsstelle eine Handbreit unter der Erde liegt.

Da sich Rosen in lockerer, nahrhafter Erde wohlfühlen, sollte eine hochwertige Blumenerde verwendet werden. Im Fachhandel gibt es auch spezielle Rosen- oder Kübelpflanzenerde. Wer möchte, kann diese zusätzlich mit kalkhaltigem Gesteinsmehl und Hornspänen als Vorratsdünger anreichern. Von April bis Mitte Juni sollten die Rosen alle zwei Wochen mit organischem Flüssigdünger versorgt werden.

Die Erde muss regelmäßig aufgelockert und jedes Frühjahr erneuert werden. Alle drei Jahre sollten Rosen einen größeren Topf erhalten, sonst können sie nicht weiter wachsen. Es sei denn, es ist so gewollt, weil auf der Terrasse oder dem Balkon kein Platz mehr für weiteres Wachstum vorhanden ist.

Zurückschneiden der Balkonrosen – im Frühjahr und im Sommer

Rosen werden sowohl im Frühjahr als auch im Sommer zurückgeschnittenIm Frühjahr sollten Rosen geschnitten werden. Der beste Zeitpunkt ist dann, wenn die Forsythien blühen.

Zuerst entfernt man alle schwachen und abgestorbenen Zweige. Auch Triebe, die nach innen wachsen, sollten abgeschnitten werden, damit die einzelnen Zweige Luft haben und sich keine Pilzkrankheiten entwickeln können. Anschließend werden die Rosen so zurückgeschnitten, dass dem Rosentrieb noch drei bis fünf Augen verbleiben. Das „Auge“ ist die Stelle an einem Stängel, an der die Rose wieder austreibt. Man erkennt es leicht an einer ovalen ringförmigen Verdickung, die wie ein Auge aussieht. Der Stängel wird ca. 0,5 bis 1 Zentimeter oberhalb eines Auges geschnitten, und zwar schräg zum Auge hin abfallend. Wichtig ist, dass der Rückschnitt an einem Auge vorgenommen wird, das nach außen zeigt, da die Pflanze wieder mit einem Zweig austreiben soll, der nach außen wächst.

Auch im Sommer sollten Rosen geschnitten werden. Bei diesem Sommerschnitt werden die Zweige nach der Blüte mehr oder weniger stark abgeschnitten.

Schädlinge und Pilze bei Rosen

Beim Zurückschneiden ist auch ganz besondere Sorgfalt auf die richtige Schere zu legen, denn nur eine scharfe Schere ermöglicht einen sauberen Schnitt. Andernfalls würde der Stängel gequetscht und damit zum Eingangstor für Pilze und Krankheitskeime.

Regelmäßig sollte man seine Balkonrosen auf Schädlings-, Pilz- oder Rostbefall kontrollieren. Kranke Blätter sollten umgehend entfernt werden. Notfalls muss ein Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Blattläuse können ganz einfach mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Knospen und Blättern abgespült werden. Oft ist ein Befall mit Schädlingen oder Pilzen auch ein Indiz dafür, dass eine Rose an einem falschen Standort steht. Ist zum Beispiel die Luft sehr trocken und sehr warm, fühlen sich Spinnmilben auf der Rose wohl. Sie lassen sich wieder vertreiben, wenn man morgens oder abends die Rose mit Wasser einnebelt.

Darauf kommt es beim Rosengießen an

Rosen müssen regelmäßig gegossen werden.Auch die tiefen Wurzeln der Rosen wollen mit Wasser versorgt sein. Deshalb sollte man die Rosen ausgiebig wässern. Nicht nur die Erde in der oberen Hälfte des Topfes sollte nass sein, sondern der gesamte Wurzelballen. Besser ist es, nur alle paar Tage zu gießen, dafür aber gründlich. Erst wenn sich die Erde an der Oberfläche trocken und krümelig anfühlt, sollte wieder gewässert werden.
 

Darum sollte man den Standort für eine Topfrose auf dem Balkon sorgfältig auswählen

Auf einem Balkon herrscht ein ganz spezielles Mikroklima: Bei starker Sonneneinstrahlung heizt sich der Boden auf und die Wände reflektieren das Sonnenlicht. Ist ein Balkon durch feste Seitenwände zu den Nachbarbalkonen abgetrennt, ist er zudem windgeschützt.

Rosen lieben die Sonne, bis zu 4 Stunden am Tag sollten es schon sein. Aber stundenlange pralle Sonne, besonders in Verbindung mit einem Hitzestau, vertragen viele Rosenarten nicht.

Ein halbschattiger, luftiger Platz ist daher der ideale Standort für eine Kübelrose. Aber auch bei weniger rosenfreundlichen klimatischen Bedingungen auf einem Balkon kann man Rosen kultivieren, wenn man die folgenden Tipps beherzigt:

  • Dunkle Rosenblätter verbrennen in der prallen Sonne leichter als helle Blüten. Deshalb sollte man vorzugsweise weiß- oder gelbblühende Rosensorten wählen.
  • Beim Kauf einer Rose sollte man sich beraten lassen, ob die spezielle Rosensorte auch Hitze und Sonne verträgt.
  • Anders als in einem Beet heizt sich der Wurzelballen einer Rose in einem Kübel bei intensiver Sonne zu stark auf. Deshalb sollte man die Kübel beschatten, zum Beispiel durch andere Pflanzen.
  • Den Rosenkübel sollte man nicht direkt an eine die Sonne reflektierende und zudem noch windgeschützte Hauswand stellen. Besser geeignet ist ein luftiger Platz am Balkongeländer. Bei einer gemauerten Balkonbrüstung sollte die Rose eventuell höher gestellt werden, auf jeden Fall nicht zu nahe an der Mauer.

So bringt man seine Balkonrosen über den Winter

Wenn möglich, sollte man Topfrosen in einem kalten, frostfreien Raum überwintern. Ansonsten heißt es, die Rosen an einen geschützten Platz auf dem Balkon zu stellen und sie gut einzupacken: Den Topf sollte man mit Noppenfolie, einem Jutesack oder mit Kokosmatten umwickeln. Die Zweige schneidet man vor dem Winter nicht zurück. Sie schützen die Pflanze und lassen sich gut mit Zweigen oder einem Vlies abdecken. Dadurch wird verhindert, dass die Pflanze bei sonnigem Frostwetter zu viel Wasser verdunstet. Auch treiben die Knospen an wärmeren sonnigen Tagen im Spätwinter nicht viel zu früh aus. An frostfreien Tagen sollten die Rosen vorsichtig gegossen werden.

So findet man die heraus, welche Rosensorte sich auf dem Balkon wohlfühlt

Die Farbe der Rosen spielt bei der Auswahl auch eine Rolle.Auch wenn eine Rose in einem geeigneten Topf am richtigen Standort steht und eine gute Pflege erhält, findet sie auf einem Balkon härtere Wachstumsbedingungen vor als in einem Garten. Deshalb sollte man bei der Auswahl einer Rose darauf achten, dass es sich um eine robuste Rosensorte handelt, die auch Hitze verträgt und winterhart ist. Eine gute Wahl ist eine Rose, die das ADR-Siegel trägt. Diese Auszeichnung erhält eine neue Rosenzüchtung dann, wenn sie die „Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung“ bestanden hat. Dann kann man sicher sein, dass es sich um eine robuste, gegen Blattkrankheiten widerstandsfähige, winterharte und blühfreudige Rosensorte handelt.

Weitere Auswahlkriterien für eine Topfrose

  • die Farbe einer Rose: zum Beispiel rot, rosa, weiß, orange oder gelb
  • die Wuchsform: ob Busch-, Zwerg-, Bodendecker-, Hochstamm-, Kletter- oder Edelrose
  • der Charakter: duftend oder nicht duftend
  • Blütenform: gefüllt oder ungefüllt

Gut für die Umwelt und sehr beliebt für das Urban Gardening sind Rosensorten, deren Blüten ungefüllt sind. Denn mit ihren offen liegenden Staubgefäßen locken sie besonders Bienen und Hummeln an. Bestimmte Wildrosenarten bilden im Herbst Hagebutten aus. Schneidet man nicht alle verblühten Rosen ab, sondern lässt ein paar stehen, sieht die Pflanze im Herbst auch noch schön aus und bietet Vögeln - und nicht nur ihnen - einen willkommenen Imbiss.

Letztendlich helfen bei der Auswahl nur eine ausführliche Beratung durch das Fachpersonal einer Gärtnerei bzw. eines Gartencenters oder das Studium der detaillierten Beschreibung der einzelnen Rosensorten in einem Onlineshop eines Rosenzüchters. Dann findet man garantiert die Rosensorte, die als Balkonrose geeignet ist und für die auch der vorgesehene Standort der richtige ist.

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