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Renovierungs-Tipps: Tapezieren leicht gemacht!



Tapezieren leicht gemacht? Mit ein paar hilfreichen Tipps gelingt das jedem Heimwerker.
Tapezieren leicht gemacht? Mit ein paar hilfreichen Tipps gelingt das jedem Heimwerker.

Eine Tapete kann noch so schön sein - wenn sie fehlerhaft an der Wand angebracht wird, ist die Freude schnell vorüber. Welche Tipps gibt es, um sich das Tapezieren leichter zu machen?

Blümchen-, Foto- oder edle Stofftapete? Was auch immer man ausgewählt hat, es soll an der Wand perfekt aussehen. D.h. kein Überlappen, keine schiefen Klebekanten und ja keine Risse. Professionelle Handwerker können mit erfahrenen Handgriffen diese Fehler  (meistens) vermeiden. Doch wie bekommt der Heimwerker die Tapete so an die eigenen vier Wände, dass es wirklich gut aussieht?

Tapezieren leicht gemacht: Die Vorbereitung #1

Tapezieren beginnt aber nicht mit dem Kleben, sondern mit der Vorbereitung der Wände. Um alte Tapete zu entfernen, gibt es verschiedene Wege: „Am einfachsten geht das mit einem Dampf-Tapetenablöser, besonders bei mehreren Schichten“, sagt Karl-Heinz Neumann, Trainer an der Heimwerkerschule DIY Academy in Köln.

Aber es gibt auch die Muskelkraft-Variante: Zunächst wird die Tapete perforiert, z. B. mit einer Stachelwalze. „Danach nässt man sie mit warmem Wasser ein, damit sich der Kleister ablöst, und zieht die Tapete mit Hilfe eines Spachtels ab“, erklärt Christian Meyer von der Zeitschrift „Selbst ist der Mann“.

Tapezieren leicht gemacht: Die Vorbereitung #2

Mit einem simplen Klebeband testet man bei nicht tapezierten Wänden die Tragfähigkeit des Untergrunds. Das Klebeband muss für eine Minute fest an die Wand gedrückt und dann in einem Ruck abgezogen werden. „Ist auf der Klebeseite keine oder wenig Farbe zu sehen, gilt der Untergrund als tragfähig“, sagt Neumann. Blättert Farbe von der Oberfläche ab, muss die Wand vor dem Tapezieren erst einmal mit Tiefgrund vorgestrichen werden.

Tapezieren leicht gemacht: Die Vorbereitung #3

Gipsputz- oder platten müssen zunächst grundiert werden. Ohne diese Grundierung würde der Gips den Kleister aufsaugen und die Tapete nicht an der Wand halten. Bei besonders dünnen Vliestapeten oder unebenen Stellen in der Wand sind ein Tapeziergrund oder eine Untertapete sinnvoll. „Risse oder Löcher unbedingt glatt verspachteln und durchtrocknen lassen“, empfiehlt Karsten Brandt vom Deutschen Tapeten-Institut.

Tapezieren leicht gemacht: Achtung beim Kauf!

Bei der Wahl zwischen Papier- oder Vliestapete muss aber auch noch etwas anderes bedacht werden: „Für eine Papiertapete brauche ich einen anderen Kleister als für Vlies“, sagt Neumann. Wichtig ist auch zu bedenken, welcher Raum tapeziert werden soll. Muss die Tapete abwaschbar sein? Wichtig z. B. für Bad und Küche. Ist die Wand viel Licht ausgesetzt? Hier helfen Hinweissymbole auf den Tapetenverpackungen weiter. Sie zeigen z. B. die Waschbarkeit des Materials an oder die Höhe der Lichtbeständigkeit.

Zu viel oder zu wenig gekauft? Bei Tapetenrollen mit der Standardlänge 10,05 Meter, ist das Berechnen der Menge gar nicht so schwierig: „Raumumfang mal Raumhöhe nehmen und durch fünf teilen", sagt Christian Meyer. Der Wert wird aufgerundet. Wegen des Verschnitts kaufen Heimwerker lieber ein bis zwei Rollen mehr ein, als sie benötigen. Wichtig: Alle Rollen sollten die gleiche Anfertigungsnummer tragen. Der Farbton könnte sonst leicht variieren, so Karl-Heinz Neumann.

Tapezieren leicht gemacht: Jetzt geht’s los!

Noch schnell Folie oder Malervlies auf den Boden, Lichtschalter und Steckdosen abkleben und los geht’s. Beim Ausrichten der ersten Tapetenbahn sollte man sich nicht an den Seitenwänden orientieren – die könnten nämlich schief sein. Am besten ist es, man zieht mit Hilfe eines Senklots oder einer Wasserwaage eine wirklich gerade Linie.

Soll eine weiße Tapete angeklebt werden, beginnt man am besten am Rand der Wand und geht aber noch circa zwei Zentimeter über die Seitenkante, auf die anliegende Wand, hinaus. Auch an der Ober- und Unterkante sollten etwa fünf Zentimeter Überhang bleiben. Diese überstehende Tapete wird später mit einem Cutter-Messer abgeschnitten. Die folgenden Bahnen müssen dann genau auf Stoß angesetzt werden. „Und farbige Mustertapeten sollte man von der Wandmitte aus tapezieren, damit die Muster seitlich gleich auslaufen", rät Meyer.

(nr, dpa/tmn)

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