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Reparatur-Schock! Wenn die Werkstatt das Auto nicht mehr rausrückt



Stress mit der Autowerkstatt? Erst mal Ruhe bewahren!
Stress mit der Autowerkstatt? Erst mal Ruhe bewahren!

Kurz vorm Winter bringen viele ihr Auto zur Inspektion, um für die Gefahren durch Nässe und Kälte gerüstet zu sein. Doch was tun, wenn es so große Sicherheitsmängel gibt, dass der Meister den Wagen gleich da behalten will?

Spätestens nach der Umstellung auf die Winterzeit ist allen klar: die kalte Jahreszeit kommt und mit ihr nasse oder vereiste Straßen, Regenwetter, Schneegestöber. Für Autofahrer jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung – vor allem, wenn der Wagen schon ein paar Kilometer auf dem Tacho hat.

Neben dem Wechsel auf Winterreifen und der Montage neuer Scheibenwischer ist eine Vollinspektion jetzt besonders ratsam. Schließlich ist es wichtig, dass das Auto gut in Form und ein sicherer Begleiter im Herbst und im Winter ist.

Die Angst vor den Autowerkstattkosten 

Hat man das Auto zur Werkstatt gebracht, wartet man meist mit einem mulmigen Gefühl auf den Rückruf des Kfz-Meisters. Wenn nämlich eine größere Reparatur ansteht, werden schnell Beträge im hohen dreistelligen Bereich fällig. Die wenigsten haben ein finanzielles Polster, das solche Ausgaben auffängt.

Im schlimmsten Fall liegen so große Sicherheitsmängel vor, dass der Kfz-Meister das Auto sofort dabehalten möchte. Gerne begleitet von den Worten: “So kann ich Sie nicht mehr fahren lassen!”. Das schürt Ängste und setzt Autofahrer unter Druck.


Wenn die Werkstatt das Auto behält

Es ist zwar nicht ratsam, die Werkstatt dann ohne Reparatur mit dem Auto zu verlassen - der Meister darf den Wagen jedoch nicht gegen den Willen des Besitzers festhalten. Auch nicht, wenn durch das Auto die Verkehrssicherheit beeinträchtigt sei, erklärt Constantin Hack vom Auto Club Europa in Stuttgart. Die Verantwortung trägt alleine der Fahrer, der sich vor jeder Benutzung seines Wagens von dessen Sicherheit überzeugen muss. “Die Werkstatt hat nur eine Mitteilungspflicht”, so Hack. Das bedeutet: Kfz-Meister müssen ihre Kunden auf schwere Mängel hinweisen, wenn diese die Betriebssicherheit gefährden.

Wer sich tatsächlich dafür entscheidet, das Auto nicht bei der Werkstatt zu lassen, muss sich darüber im Klaren sein, dass dies auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringt.

Wir raten deshalb dringend dazu, mit dem mangelhaften Auto höchstens bis zur nächsten Werkstatt zu fahren. Dort kann man einen Kostenvoranschlag erfragen, um die Reparatur-Preise zu vergleichen. Noch besser ist es, sich dort und bei weiteren Werkstätten telefonisch über die Kosten zu informieren und das Auto solange stehen zu lassen.


Dann darf die Werkstatt das Auto festsetzen

Eine Ausname für das Einbehalten von Autos gibt es jedoch: Falls die Reparatur-Rechnung nicht beglichen wird, darf eine Werkstatt die Herausgabe eines Autos verweigern. Grund dafür sei das “Werkunternehmerpfandrecht”, erklärt Constantin Hack. Bis die Rechnung vollständig bezahlt sei, gelte das Auto als Pfand und verbleibe in der Werkstatt. Wichtig sei hier jedoch die Verhältnismäßigkeit. “Wegen zehn Euro darf nicht das ganze Fahrzeug einbehalten werden”, so der Stuttgarter Automobilexperte.

(cp, dpa/tmn)

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