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Schimmel-Schock! Jetzt noch schnell vor der Heizperiode sanieren



Mit diesen Tipps geht es dem Schimmel an den Kragen.
Mit diesen Tipps geht es dem Schimmel an den Kragen.

Schimmel in der Wohnung ist besonders im Winter ein großes Thema. Mit diesen Tipps werden Sie die lästigen Mitbewohner wieder los oder lassen erst gar nicht zu, dass sie sich einnisten.

Schimmelpilze lieben Feuchtigkeit. Und die ist in der Raumluft vorhanden. Ein bis eineinhalb Liter Feuchtigkeit gibt allein der Mensch täglich an sie ab, beim Kochen und Duschen entsteht zusätzlich Wasserdampf. Im Sommer ist das kein Problem, weil die warme Luft die Feuchtigkeit gut aufnehmen kann. Kalte Luft kann das weniger gut.

Wird nicht ausreichend gelüftet, um die Feuchtigkeit nach außen entweichen zu lassen, setzt sie sich im Winter an sogenannten Wärmebrücken in der Wohnung ab. Das sind zum Beispiel kalte Außenwände und Fensterlaibungen. Wer nicht in einem modernen Energiesparhaus mit Lüftungsanlage wohnt, die automatisch für eine ausreichende Luftzirkulation sorgt, sollte daher mindestens morgens und abends für fünf bis zehn Minuten die Fenster weit öffnen.

Tipp: Die Fenster längere Zeit gekippt zu halten, hat einen wesentlich geringeren Effekt und kostet nur Heizenergie.

Was tun, wenn die Wohnung von Schimmel befallen ist?

Sind nur kleine Stellen oberflächlich befallen, kann man sie selbst entfernen. Das Umweltbundesamt warnt jedoch in seinem Schimmelpilzsanierungs-Leitfaden vor den zahlreich im Handel erhältlichen Anti-Schimmel-Produkten. Die meisten enthalten gesundheitsschädliche Chemikalien und sind daher für eine Anwendung in Innenräumen ungeeignet. Verbraucher sollten darauf achten, dass die Unbedenklichkeit nachgewiesen ist, beispielsweise durch das Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Ein wirkungsvolles, einfaches Hausmittel ist reiner Alkohol (96 Prozent), erhältlich in der Apotheke oder bei verschiedenen Online-Anbietern. Essigessenz ist auf mineralischen Flächen wie Putz nicht zu empfehlen, weil sich durch eine chemische Reaktion der Säuregehalt vermindert und das Schimmelwachstum dann eher begünstigt wird. Für Kunststoffoberflächen oder Silikonfugen kann man ihn jedoch einsetzen. Wichtig: Wer asthmagefährdet ist oder zu Hautallergien neigt, sollte bei der Beseitigung von Schimmel einen Atemschutz beziehungsweise Schutzhandschuhe tragen.

Ursachen für Schimmelbefall beseitigen!

Für größere Flächen empfiehlt es sich, einen Fachmann für die Sanierung zu beauftragen. Experten aus der Region findet man zum Beispiel über den Bundesverband Schimmelpilzsanierung. Vorab sollte jedoch geklärt werden, was die Ursache sein könnte. Oft sind es bauliche Mängel, etwa eine unzureichende Dämmung. Eine Beratung zum Thema bieten die bundesweit vertretenen Verbraucherzentralen, Gesundheitsämter und das Netzwerk Schimmelpilzberatung.

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