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Schimmel vermeiden: Richtiges Heizen und richtiges Lüften



Tipps und Tricks: So vermeiden Sie Schimmel in der Wohnung!
Tipps und Tricks: So vermeiden Sie Schimmel in der Wohnung!

Schimmel in der Wohnung ist ein ernst zu nehmendes Problem. Oft ersteht er durch eine zu hohe Feuchtigkeit. Zusätzlich können Schäden am Mauerwerk, niedrige Temperaturen und zu wenig Luftzirkulation eine Schimmelpilzbildung begünstigen. Nachfolgend ein kleines „Schimmel-ABC“ zum Thema „Richtiges Heizen und richtiges Lüften“.

Schimmel vermeiden: Fakt ist …

… dass in einem Vierpersonenhaushalt täglich allein durch Waschen, Kochen und Atmen zehn bis zwölf Liter Wasser entstehen.

… aber auch, dass Sie aktiv etwas dagegen tun können. Je nach Gebäudetyp bzw. Nutzung und Funktion von Räumen gilt es, sein Heiz- und Lüftverhalten anzupassen.

Allgemeines zum Thema "Richtiges Heizen und richtiges Lüften“

Wenn Sie Ihre Fenster ständig auf Kipp gestellt haben, erhöhen Sie den Energieverbrauch und damit auch Ihre Heizkosten enorm. In den kalten Monaten sollten Sie daher auf Stoßlüften setzen. Schaffen Sie zusätzlich Durchzug und öffnen Sie während des Lüftens auch Ihre Innentüren.

Expertentipp 

Experten raten zu Hygrometern, die in vorbelasteten Räumen die Raumluft messen und dabei helfen, die Feuchtigkeit unter Kontrolle zu halten. Orientierungswerte hierbei: Bei der Raumluft sollte die Marke von 60 Prozent nicht überschritten werden und die Wandoberflächenfeuchtigkeit nicht über 80 Prozent liegen.

Richtiges Heizen und richtiges Lüften im Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist der üblicherweise am häufigsten von Schimmel befallene Raum der gesamten Wohnung. Hier kann die Luft meist sehr schlecht zirkulieren, da der Raum in der Regel geschlossen gehalten wird und sich hinter Vorhängen oder unter dem Bett Feuchtigkeit ansammeln kann. Zudem verzichten viele Mieter auf das Heizen in Ihrem Schlafzimmer. Die empfohlene Temperatur für gesunden Schlaf liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius und die meisten Menschen empfinden es als angenehm in kühlen Räumen zu schlafen.

Expertentipp

Lassen Sie Ihr Schlafzimmer nicht zu sehr auskühlen. Besser: Auf kleiner Stufe zuheizen. Sinkt die Innentemperatur unter 16 Grad Celsius, erhöht sich nämlich das Schimmelrisiko. In den wärmeren Monaten können Sie Ihre Fenster über Nacht unbedenklich gekippt lassen. Ansonsten beugt regelmäßiges Stoßlüften dem Schimmel vor. Kontrollieren Sie die gefährdeten Stellen und achten Sie darauf, dass Möbel nicht direkt an die Außenwände anstoßen. Ein Abstand von 10 bis 15 Zentimetern sollte eingehalten werden.

Richtiges Heizen und richtiges Lüften in Wohnräumen

Aufenthaltsräume wie Wohnzimmer oder ähnliches müssen, gerade wenn sich darin mehrere Personengleichzeitig aufhalten, regelmäßig gelüftet werden. Zimmerpflanzen oder andere zusätzliche Feuchtigkeitsquellen wie Wäscheständer oder Aquarien erhöhen dabei noch die Notwendigkeit.

Expertentipp

Achten Sie auf Ihr eigenes Verhalten: Gähnen oder das Gefühl von stickiger / abgestandener Luft erinnert Sie von selbst ans Lüften. Dringend nötig wird es, wenn Fenster und Oberflächen bereits beschlagen sind.

Richtiges Heizen und richtiges Lüften im Badezimmer

Nächster Spitzenkandidat in Sachen Anfälligkeit ist das Badezimmer. Duschen, Baden, Händewaschen – dazu die nassen Handtücher. Ein Schimmelparadies.

Expertentipp

Die sogenannten Feuchtspitzen, die nach einer Dusche oder einem Bad entstehen, müssen unbedingt durch intensive Fensterlüftung sofort beseitigt werden. Wichtig: Vermeiden Sie Vorhänge im Bad! Sie verhindern eine ungehinderte Luftzirkulation. Wer kein Fenster hat, sollte auf ein funktionierendes Belüftungssystem achten und dies auch nutzen. Halten Sie die Tür geschlossen, damit sich die Feuchtigkeit nicht verteilen kann.

Richtiges Heizen und richtiges Lüften in der Küche

Kochen oder Spülen verursacht sofort beschlagene Fenster. Auch in der Küche entstehen also besonders häufig Feuchtspitzen. Da wir in diesem Raum aber ohnehin, allein wegen der Essensgerüche, sehr viel lüften, tritt hier Schimmel vergleichsweise selten auf. Achten Sie aber trotzdem, vor allem in den kalten Monaten, auf regelmäßiges Lüften.

Expertentipp

Halten Sie, wenn möglich, die Tür Ihrer Küche geschlossen. Bei geöffneten Türen verteilt sich die Feuchtigkeit sonst auch in den umliegenden Räumen.

Richtiges Heizen und richtiges Lüften im Keller

Nur sehr wenige Mieter haben einen Keller, der sich auch tatsächlich zur Lagerung von Besitz eignet. Den meisten Kellern fehlt eine angemessene Isolierung, so dass warme Luft in die Räume gelangt und sich als Feuchtigkeit an den ganzjährig kalten Wänden niederschlägt.

Expertentipp

Um Kondensation und feuchte Wände im Keller zu vermeiden, lüften Sie in den wärmeren Monaten nur nachts bzw. in den frühen Morgenstunden, wenn die Luft am kühlsten ist. Auch im Winter sollten Sie regelmäßig lüften. Hier spielt die Tageszeit keine Rolle.

Sonderfall: Wäsche trocknen in der Wohnung

Grundsätzlich gilt: Hängen Sie Ihre Wäsche nicht in der Wohnung zum Trocknen auf. Da aber in den seltensten Fällen Wäscheplätze oder Trockenräume zur Verfügung stehen, nützt uns dieser Rat herzlich wenig. Wenn Sie Ihre Wäsche also doch auf einem Wäscheständer in Ihrer Wohnung trocknen, müssen Sie unbedingt auf gute Durchlüftung achten. Im Winter sollten Sie, ohne auf die Kosten zu achten, zusätzlich die Heizung aufdrehen.

Expertentipp

Sie können Ihre Wäsche auch im Winter und bei frostigen Temperaturen draußen trocknen lassen. Das geht, dank dem physikalischen Phänomen der Sublimation, unter Umständen sogar schneller: Die Wäsche trocknet, indem das Wasser gefriert und anschließend verdunstet.

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