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So finden Sie die passende Auto-Werkstatt



Nicht immer hat man sofort den richtigen Schrauber fürs geliebte Auto zur Hand.
Nicht immer hat man sofort den richtigen Schrauber fürs geliebte Auto zur Hand.

Vertragswerkstatt oder eine freie Werkstatt? Diese Frage stellen sich viele Autobesitzer immer wieder. UnsereTipps helfen Ihnen bei der richtigen Entscheidung.

Statistisch gesehen ist das Auto für die meisten Bundesbürger das Fortbewegungsmittel Nummer Eins. 57% der Deutschen nutzen ihr Fahrzeug tagtäglich. Und immerhin noch 19% mehrmals in der Woche. Da bleibt es nicht aus, den eigenen PKW ein bis zwei Mal pro Jahr in die Werkstatt zu bringen. Sei es nur, um die Inspektion durchführen oder das Fahrzeug fit für den Winter machen zu lassen. Nicht selten stehen dann unliebsame oder gar unkalkulierbare Kosten ins Haus, die natürlich gerne gering gehalten werden wollen.

Werkstattwahl meist vom Fahrzeugalter abhängig

Meist steht ein bis zwei Mal im Jahr der Besuch einer Auto-Werkstatt an.Wer einen neuen Wagen gekauft hat, wird sich an seine Vertragswerkstatt wenden, die ihn nicht nur im Display des Fahrzeugs an die Inspektion erinnert, sondern meist auch via Brief von der Serviceabteilung. Der Gedanke, in eine freie Werkstatt zu fahren, stellt sich deshalb vielen Autobesitzern neuerer Fahrzeuge nicht. Gebrauchtwageninhaber, deren Garantie des PKWs bereits abgelaufen ist, liebäugeln eher mit einer freien Werkstatt im Glauben, hierdurch günstiger eine Reparatur oder Inspektion zu erhalten.

Wichtig ist, dass Kunden eines neuen Fahrzeugs sich keine Sorgen machen müssen, einen Garantieverlust hinnehmen zu müssen, falls Reparaturen oder Inspektionen von einer freien Werkstatt durchgeführt werden. Dafür hat der Gesetzgeber vor ein paar Jahren gesorgt.

Welches ist die bessere Werkstatt?

In der heutigen Zeit ist die Frage „welche Werkstatt ist besser“ nicht so einfach zu beantworten. Während auf der einen Seite Autos im Allgemeinen zuverlässiger geworden sind, sind sie andererseits durch Elektronik, Assistenzsysteme und Sicherheitstechnik auch komplizierter zu reparieren. Mal abgesehen von einem reinen Ölwechsel und dem Austausch von Bremsbelägen, sind bei Defekten am Motor und Bordelektronik die Fachwerkstätten mit geschultem Personal und klaren Prozeduren zur Fehlerdiagnose meist im Vorteil.

Die Freien wehren sich und versuchen mit plausiblen Argumenten die Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Beispiel Ersatzteile: In freien Werkstätten werden Teile verbaut, die von den gleichen Herstellern stammen, wie die Originalteile. Ihre Aussage lautet: Die Hersteller bauen die Teile nicht, sondern die Zulieferer. Und diese bieten Ersatzteile auch auf dem freien Markt zum Kauf an.

Bei Werkstatttests des ADAC geraten die Freien öfters unter Beschuss. Die Tester raten sogar ab, freien Werkstätten die Reparatur zu überlassen. Nur Werkstattketten, wie A.T.U. oder Pit-Stop seien bedingt zu empfehlen, auch wenn diese mit Meisterqualität werben. Die Erfahrungen sind von Region zu Region sehr unterschiedlich, wie in Foren von motor-talk.de nachzulesen ist.

Checkliste: Vertragswerkstatt versus freie Werkstatt

Zunächst sollte man sich überlegen, was einem besonders wichtig ist, wenn das Auto in die Werkstatt muss.

Für die Vertragswerkstatt sprechen folgenden Aspekte:

  • Ich will die Gewissheit haben, ein Serviceteam zu haben, das ausschließlich meine Marke repariert und sich darin bestens auskennt. Der vermeintliche Mehrpreis ist mir das wert.
  • Mein Auto muss so schnell wie möglich fertig werden, und ich möchte mich darauf verlassen können, dass das Ersatzteil auf Lager ist.
  • Mir ist der Werterhalt meines Autos wichtig. Deshalb mache ich alle Serviceintervalle, die vom Werkstattmeister im Serviceheft dokumentiert werden. Beim Weiterverkauf hat das durchaus Vorteile.
  • Ich will keine langen Diskussionen bei einer Reklamation. Ich erwarte in so einem Fall ein Entgegenkommen und Kulanz meiner Werkstatt.
  • Ich schätze es, dass ich vom Fahrdienst des Autohauses zurückgefahren werde, wenn ich mein Auto zur Reparatur abgegeben habe.

Eine freie Werkstatt kommt sehr wahrscheinlich für jene infrage, die diese Ansichten haben:

  • Mein Auto ist schon ein paar Jahre alt und ich will Reparaturen so kostengünstig wie möglich durchführen lassen. Trotzdem ist mir Seriosität sehr wichtig und ich will genau wissen, was repariert wurde.
  • Ich brauche eine Werkstatt, die mir zum Festpreis die Verschleißteile wechselt. Die Teile müssen nicht Erstausrüster-Qualität haben.
  • Ich will nicht weit fahren müssen, um mein Auto in die Werkstatt zu bringen.
  • Bei meinem alten Wagen ist „der Schrauber im Hinterhof“ völlig ausreichend für meine Reparaturen. Hauptsache er ist günstig.

Routine-Reparaturen von Freien durchführen lassen

Kündigen sich größere Reparaturen an, macht es Sinn sich jeweils ein Angebot von der Vertragswerkstatt und der freien Kfz-Werkstatt einzuholen. Meist sind bei Routinereparaturen, beispielsweise dem Austausch des Zahnriemens, die freien Werkstätten im Preis günstiger.

Für einen Reifenwechsel müssen Sie nicht zur Vertragswerkstatt.Auch Arbeiten wie Lampenwechsel, Wintercheck, Reifenwechsel oder Achsvermessung kann eine freie Werkstatt oft günstiger durchführen. Wer zum Beispiel ein koreanisches Auto fährt und es von einer Freien Werkstatt reparieren lassen möchte, nutzt den Dienst von fairgarage.de. Hier werden viele Details abgefragt, aber das Suchergebnis liefert genaue Daten, die einen direkten Vergleich von Werkstätten ermöglichen.

Oft hilft auch ein Blick in die Bewertungen von Kunden. Diese werden entweder von Google in der Ansicht bei der regionalen Suche angezeigt oder man schaut bei autoplenum.de rein.

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