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So kaufen Sie die passende Matratze: Probeliegen ist Pflicht!



Eine perfekte Matratze, die zu allen passt, gibt es nicht.
Eine perfekte Matratze, die zu allen passt, gibt es nicht.

Gute Nachrichten: die ideale Matratze muss gar nicht teuer sein. Sie zu testen, ist jedoch unerlässlich. So beugen Sie einem Fehlkauf vor.

Die richtige Matratze zu kaufen, ist gar nicht so einfach. Das Angebot ist schier unerschöpflich: von der Gelschaummatratze bis hin zur Rosshaarfüllung. Und selbstverständlich verspricht die Werbung, dass genau diese Schlafunterlage die beste für Ihren Rücken ist. Das können aber letztlich nur Sie selbst entscheiden – durch Ausprobieren direkt vor Ort.

Die Matratze muss zu den Schlafenden passen

„Grundsätzlich macht eine gute Matratze aus, dass sie sowohl den Seiten- als auch den Rückenschläfer gleich gut abstützt“, erklärt Hans Peter Brix, Redakteur von Stiftung Warentest. Das heißt, die natürliche Doppel-S-Form der Wirbelsäule muss erhalten bleiben. Welche Matratze zu Ihrem Körper passt, das entscheiden die individuellen Körpermaße und auch Schlafeigenschaften. Selbst wenn es sich um den aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest handelt, zum Beispiel die Swissflex Versa 20 Geltex Inside, so ist diese trotzdem nicht für alle Menschen gleich gut geeignet. Eine Kaltschaummatratze stützt leichte Menschen zwar sehr gut, doch bei schwereren Rückenschläfern schafft der Kaltschaum das nicht optimal, berichtet Brix.

 

Vor dem Kauf: Matratzenprobe

Daher ist der Gang ins Geschäft unerlässlich. Einerseits, um eine gute Beratung zu erhalten. Der Fachhändler sollte dabei genau schauen, ob die Schulter tief genug in die Matratze einsinkt. Andererseits, um die angebotenen Matratzen unterschiedlicher Härtegrade auch zu testen. Dabei ruhig auch hin- und her wälzen, denn im Schlaf drehen wir uns regelmäßig, wie Brix weiß: wir machen 30 bis 40 große Bewegungen pro Nacht.

Einige Fachhändler bieten sogar an, die Matratze für einige Tage zu Hause zu testen. Dort zeigt sich, ob die Matratzenhöhe zum Rahmen passt. „Wenn Sie dann ein, zwei Tage darauf geschlafen haben, kriegen Sie in der Regel auch ein viel, viel besseres, intensiveres Gefühl, ob die Matratze zum Körper passt oder nicht“, so der Warentest-Experte.

Die ideale Matratze muss nicht teuer sein

Jeder Körper braucht eine andere Matratze.Die Zeitschrift test berichtet, dass hochpreisige Matratzen nicht unbedingt die besten sein müssen. Wichtiger ist wirklich, dass der Härtegrad auf die Schlafenden abgestimmt ist. Da können auch schon Modelle zwischen 200 und 250 Euro oder noch günstiger eine sehr gute Leistung erbringen. In diesem Zusammenhang steigt der Preis der Matratze oft auch mit der Höhe. Dabei sind dicke Matratzen nicht besser, sondern nur „Geldschneiderei“, klärt Brix auf.

Die Matratze ist wichtiger als der Lattenrost

Auch wenn es keine superdicke Matratze sein muss: eine Mindesthöhe von 16 bis 18 Zentimeter sind meist ideal, um die Schultern tief genug einsinken lassen zu können.

Mit dem Lattenrost versuchen die Hersteller ebenso viel Geld zu machen. Jedoch weiß Brix: „Wenn Sie eine gute Matratze haben, brauchen Sie in der Regel auch gar keinen ausgefeilten Lattenrost.“

Übrigens: Experten sind sich sicher: Paare brauchen getrennte Matratzen, da sie in der Regel verschiedene Körpereigenschaften und Schlafgewohnheiten haben. Aber es gibt einige Anbieter, die einen gemeinsamen Bezug der Matratze mit unterschiedlichen Kernen anbieten. Wenn sich der unruhigere Schläfer dreht, sollte der andere nicht wach werden.

(at, dpa/tmn)

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