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So wird ein Schuh draus: Über den Schuhschrank als Funktionsmöbel



Der Schuhschrank – funktional und praktisch
Der Schuhschrank – funktional und praktisch

Wer viele Schuhe sein Eigen nennt, kennt das Problem: Wohin mit den Tretern? Die Lösung lautet: Ein Schuhschrank muss her. Aber welches Modell ist das richtige: Die offene oder die geschlossene Variante? Lesen Sie im Folgenden, welcher Schuhschrank am besten zu Ihnen passt.

„Man hat nie zu viele Schuhe, nur zu wenig Schrank“. Für viele eine durchaus nachvollziehbare Aussage. Vor allem für Frauen. Denn nach Angaben des Deutschen Schuhinstituts besitzt die deutsche Durchschnittsfrau zwischen 17 und 20 Paar Schuhe. Männer dagegen um die 10 Paar. Gründen Mann und Frau eine Familie, brauchen auch die Kinder ordentliches Schuhwerk. So kommt ein Vier-Personen-Haushalt locker auf 40 bis 50 Paar Schuhe. Eine ziemlich große Menge, mit der man die eine oder andere Regalwand gut füllen kann. Also: Wohin mit all den Sandalen, Stiefeln, Halbschuhen und High Heels? Denn auch wenn Schuhe Rudeltiere sind, sollen sie ja dennoch übersichtlich und ordentlich verräumt sein. Einfach herumstehen lassen, fällt deshalb flach. „Das sieht einfach unordentlich aus, vor allem wenn die Schuhe dreckig sind“, sagt Claudia Schulz vom Deutschen Schuhinstitut in Offenbach.

Schuhschrank – praktisch, ordentlich, gut

Die plausibelste Lösung lautet von daher: Ein Schuhschank muss her. Praktisch und pragmatisch, nicht unbedingt attraktiv. Oder können Sie sich daran erinnern, dass Schuhschrank XY als Designklassiker in die Annalen eingegangen ist? Eher nicht. Denn der Schuhschrank, der den Markt dominiert, fällt in die Kategorie Funktionsmöbel – so sagt es auch Ursula Geismann, Trendanalystin beim Verband der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef bei Bonn.

Der herkömmliche Schuhschrank zeigt sich meist als Kommode mit geringer Tiefe, die mit Kippfächern ausgestattet ist. Die Materialien, die verwendet werden, sind Kunststoff, Metall oder Holz – zumindest hier gibt es eine größere Auswahl, aus der man das passende Stück zu seinem jeweiligen Einrichtungsstil auswählen kann. Was jedoch aus Expertensicht nicht zwingend oberste Priorität hat. Vielmehr soll das Möbelstück nach diesen Kriterien ausgewählt sein: Stabilität und „Atmungsaktivität“. „Die Türen und Fächer sollten nicht so dicht abschließen wie bei einem Kühlschrank“, erläutert Frau Geismann. Durchlässige kleine Stellen an den Seitenwänden beispielsweise sind von Vorteil, denn so kann die Luft innerhalb des Schranks gut zirkulieren. Unangenehme Gerüche werden so vermieden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch, dass die Regalböden aus mehreren Elementen bestehen, meint die Fachfrau. Am besten eignet sich hierfür unbehandeltes Holz.

Damit das Luftklima im Schuhschrank vorzeigbar bzw. riechbar bleibt, sollten die Schuhe nicht sofort nach dem Ausziehen – auch wenn es der Ordnung in der Wohnung nicht schaden würde – in den Schrank geräumt werden. Erst einmal ausdünsten lassen. „Eine Ruhepause von 24 Stunden tut Schuhen generell gut“, erklärt Claudia Schulz vom Deutschen Schuhinstitut. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch mit Duftsprays nachhelfen. Warum nicht auch eine  Meeresbrise im Schuhschrank haben. Gut riechen tut’s auf jeden Fall.

Geschlossener oder offener Schuhschrank – es kommt auf die Größe an

Die erheblichen Pluspunkte eines Schuhschranks, der geschlossen ist: Der Inhalt ist vor Staub und direktem Sonnenlicht geschützt, so dass die Materialien ihre Farbechtheit nicht einbüßen. Allerdings gibt es einen großen Abzug in der B-Note: Aufgrund der oftmals geringen Tiefe der Fächer bzw. Regalböden finden in einem geschlossenen Schuhschrank nicht alle Schuhgrößen Platz. „Für Damenschuhe sind sie in der Regel groß genug, bei Herrengrößen reicht es aber meist nicht mehr“, sagt Claudia Schulz.

Offenes Schuhregal – ideal bei größeren Schuhgrößen

Wer also nicht auf kleinen Puppenfüßen durchs Leben tanzt, muss seine Schuhe anders in den Schrank einordnen: Und zwar quer – das spart Platz. Oder Mr. Bigfoot wählt gleich ein offenes Regal: Für die Optik und den Schuh selbst empfiehlt es sich, die Schuhe – farblich geordnet – mit der Spitze nach vorne ins Regal zu stellen.

Chaos im Schuhschrank – Ordnung ist die halbe Miete

Gerade bei Schuhen neigen viele dazu, zu sammeln. Argumente wie „die sind doch noch gut“ oder „die waren mal richtig teuer“ hört man immer wieder. Deshalb sollte auch regelmäßig striktes Ausmisten auf dem Plan stehen. Aufräumcoach Rita Schilke aus Berlin empfiehlt, die Auswahl an Schuhen rigoros zu trennen: Schuhe, die man täglich trägt, dürfen offen hingestellt werden – auf die Fußmatte an die Wohnungstür. Der Rest gehört in den Schuhschrank.

Die guten ins Töpfchen … Schuhschrank nach Jahreszeit strukturieren

Es gilt, eine „Hitliste“ zu erstellen: Schuhe, die nur ab und zu oder zu besonderen Anlässen getragen werden, brauchen keinen priorisierten Platz in erster Reihe. Sie können genauso gut in einem separaten Regal o. ä.  aufbewahrt werden. „Auf jeden Fall sollten die Schuhe darin nach den diversen Sparten sortiert sein, also Gelegenheiten, zu denen ich sie tragen will“, empfiehlt Frau Schilke. Wer einen Schritt weitergehen möchte, trennt sein Schuhwerk nach der Saison: Im Frühjahr/Sommer wandern Stiefel und Boots in den Keller, im Herbst/Winterhalbjahr haben Sandalen, Ballerinas und Zehentrenner Sendepause. „So habe ich im Sommer alle meine Sommerschuhe schnell und einfach im Zugriff und räume pro Jahreszeit einmal kurz um.“

Wer seine Schuhe über einen längeren Zeitraum einlagert, sollte besser nicht auf Kartons oder Plastiktüten zurückgreifen. Ein besserer Aufenthaltsort sind Baumwoll-Stoffbeutel, denn die sind atmungsaktiv. Und wer es besonders gut mit seinen geliebten Tretern meint, schenkt ihnen vor dem Sommer- oder Winterschlaf noch eine „Schuhküre“ mit Pflegespray und/oder Schuhcreme. Denn so freut man sich doch selbst viel mehr, wenn man den Schuh nach langer Zeit wieder freudestrahlend in Empfang nimmt.

(ssc, dpa/tmn)

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