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Solaranlage defekt: viel Sonne, kein Ertrag



Wenn Solaranlage defekt ist, schwindet der Ertrag
Wenn Solaranlage defekt ist, schwindet der Ertrag

Über die warmen, langen Sommertage können sich Solaranlagen-Besitzer doppelt freuen, schließlich wird zu dieser Jahreszeit die meiste Sonnenenergie gewonnen. Geringe Erträge können allerdings die gute Stimmung trüben. Dann stellt sich die Frage, ob die Solaranlage defekt ist.

Der Trend zur Energieversorgung in Eigenregie wächst ungebrochen weiter. Dabei wissen die Besitzer um die Vorteile ihrer Anlagen Bescheid. Mit ihnen können nicht nur die Energiekosten im Haushalt gespart werden: Wird der nicht benötigte Strom ins Netz eingespeist, sorgen die Paneele auf dem Dach für zusätzlichen Gewinn. Doch das ist nur bei einer fehlerfreien Funktionsweise möglich. Produziert die Anlage weniger als kalkuliert, geht es ans Portemonnaie. Aber bedeutet Leistungsverlust automatisch, dass die Solaranlage defekt ist? Welche Mängel sind möglich und wie behebt man sie? Wir haben die Antworten.


Leistungsverlust = Solaranlage defekt? Nicht unbedingt!

Auch wenn die Leistung schwindet, bedeutet das nicht automatisch, dass die Solaranlage defekt ist: Es gibt viele Faktoren zu beachten. Nicht nur das Wetter spielt hier eine wichtige Rolle – bei Solarthermieanlagen fallen auch die Gewohnheiten der Bewohner ins Gewicht. Aus diesem Grund empfiehlt Hermann Michael Hell von der Verbraucherzentrale Hamburg die Ertrags- und die Verbrauchswerte aufzuschreiben. So können sie mit Wetterdaten und Werten aus dem Vorjahr verglichen werden. Sind die Unterschiede enorm, ist eine Prüfung der Anlage ratsam. Einen weiteren Richtwert liefern die Ertragsprognosen der Anlagenplaner oder -installateure. Für stark abweichende Zahlen können technische Ursachen verantwortlich sein. Vergleichen lässt sich der Ertrag aus eigener Anlage auch mit denen aus der Nachbarschaft.


Wenn die Solaranlage defekt ist: Fehler ausfindig machen

Ob die Solaranlage defekt ist, lässt sich bei den neuen Modellen mit Fehlermeldern leichter sagen. Also sollte man die Anzeigen regelmäßig prüfen. Zusätzlich kann eine Sichtkontrolle Aufschluss über mögliche Fehler geben. Das geht, indem man Fotos von der Straße oder mit dem Selfie-Stick vom Balkon aus macht und diese am PC vergrößert. In jedem Fall absehen sollte man dagegen von eigenständigen Inspektionen auf dem Dach oder gar Arbeiten an elektrischen Anlagen. David Wedepohl vom Bundesverband Solarwirtschaft betont: Solche Aufgaben sind nur von Fachunternehmen durchzuführen.

Eine Prüfung der Module oder der Kollektoren ist zudem gerade nach Unwettern nötig. Hagelkörner können zum Beispiel das Glas der Paneele durchschlagen. Ursache für geringere Leistung können auch Staub oder Laubblätter sein. In diesen Fällen sind die Paneele mit einem langen Stiel und weichen Bürsten vorsichtig zu säubern. Verzichten sollte man laut Wedepohl dagegen auf Wasserschläuche und Hochdruckreiniger.

Photovoltaik- und Thermieanlagen: mögliche Mängel

Die eventuellen Mängel bei Solaranlagen gehen je nach Anlageart auf verschiedene Fehlerquellen zurück. Bei Photovoltaikanlagen sind es oft korrodierte oder wacklige Kontakte. Verborgen unter den Paneelen sind sie dabei nicht sichtbar, sagt Hell. Des Weiteren sorgt auch der Verschließ des Wechselrichters für Funktionsausfall. Mängel entstehen außerdem durch zu große Widerstände, die die Modulzellen zerstören.


Bei Thermieanlagen kann dagegen die Leitungsflüssigkeit verkochen oder die Pumpe zwischen Pufferspeicher und Kollektoren festfahren und nicht mehr pumpen. Ist der Heizregler falsch eingestellt, führt das ebenfalls zu Problemen. Dann bedient sich die Heizung vom Heizkessel und nicht vom Pufferspeicher, obwohl der voll ist, erklärt Matthias Wagnitz vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

Fazit

Hat man als Anlage-Besitzer den Verdacht, dass die Solaranlage defekt ist, gilt es zunächst die Ertrags- und Verbrauchswerte genau unter die Lupe zu nehmen, Anzeigen zu überprüfen und eine Sichtkontrolle durchzuführen. Außer vorsichtiger Reinigung der Paneele ist allerdings vor weiteren Arbeiten an der Anlage dringend abzuraten. Bei allen Mängeln, die über die Verschmutzung der Solaranlagen hinausgehen, sollten Fachunternehmen hinzugezogen werden.

(kq,dpa/tmn)

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