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Testkandidat Kindersitz: Noch mehr Sicherheit für kleine Mitfahrer



Kindersitze müssen hohen Sicherheitsstandards entsprechen. Welche Sitze sind aktuell die besten?
Kindersitze müssen hohen Sicherheitsstandards entsprechen. Welche Sitze sind aktuell die besten?

Die aktuelle Ausgabe des Magazins Stiftung Warentest hat sich wieder der Kindersitze angenommen. Im jüngsten Testdurchgang wurden 16 Sitze in Bezug auf Sicherheit, Handhabung und Schadstoffe geprüft. 12 der Kindersitze bekamen die Note „gut“. Zwei fielen wegen der Bewertung „mangelhaft“ durch.

Kinder sind im Auto besonders gefährdet. Schon ein Aufprall mit Tempo 30 kann für sie tödlich sein. Immer mehr Eltern sind sich dessen bewusst und wollen deshalb beim Thema Kindersitz nichts dem Zufall überlassen. Ein Kinder­sitz soll schützen – tut das aber nicht immer zuver­lässig: Regel­mäßig fallen bei den Tests Sitze wegen gravierender Sicher­heits­probleme durch. Umso genau wie möglich zu ermitteln, welche Sitze die kleinen Passagiere sicher an ihr Ziel bringen, haben der ADAC und die Stiftung Warentest wieder diverse Modelle geprüft.

Testkandidat Kindersitz: Mangelhaftes Modell bleibt im Sortiment

12 der 16 getesteten Kindersitze schneiden mit „gut“ ab. Bei zwei anderen Sitzen hat es nur zur Note „befriedigend“ gereicht. Und in zwei anderen Fällen fielen die Modelle wegen der Bewertung „mangelhaft“ komplett durch. Entgegen allgemeiner Annahme, ist der Preis kein Indikator für die Qualität der Kindersitze: Im Handel findet man die mit „gut“ bewerteten Testkandidaten schon ab 140 Euro.

Die mit „mangelhaft“ beurteilten Modelle sind der „Recaro Optia" mit Smart Click Base und der „Jané Grand“. Der „Recaro Optia“ riss bei einem Frontalzusammenstoß aus seiner Verankerung und löste sich dadurch komplett von seiner Basis. Der Hersteller hat das Modell vom Markt genommen und gibt Kunden die Möglichkeit, den gekauften Sitz auszutauschen. Der Produzent des Kindersitzes „Jané Grand“ belässt das Modell im Sortiment, da sie es nach wie vor für sicher halten. Käufern werden allerdings kostenlose Reparaturen angeboten.

Testkandidat Kindersitz: Von rückwärtsfahrend bis mitwachsend alles dabei

Grundsätzlich müssen Kinder, die unter 12 Jahren alt oder kleiner als 1,50 Meter sind, einen Kindersitz benutzen. Bei den Testkandidaten unterscheidet man zwischen Modellen der i-Size-Norm ECE R 129, die sich auf die Körpergröße des Kindes beziehen und denen der Norm ECE R 44, die in Bezug zum Körpergewicht stehen. Einen Sitz, der alle Größen und/oder Gewichtsklassen bedient, gibt es nicht.

Bis zu einem Alter von 15 Monaten werden Babyschalen empfohlen. Diese Sitze für Babys und Kleinkinder sollten rückwärts gerichtet angebracht werden, da sie so bei einem Frontalaufprall mehr Schutz bieten. Erst wenn das Kind seinen Kopf von alleine ausreichend stützt, kann ein größerer Sitz gekauft werden, der vorwärtsfahrend angebracht wird. Besonders praktisch sind Kindersitze, die durch das Verstellen der Rückenlehnhöhe quasi mitwachsen. Testkandidaten der i-Size-Norm sind hier eine gute Wahl, da sie Mitwachsen bis das Kind etwa vier Jahre alt ist.

Testkandidat Kindersitz: Die Gewinner der einzelnen Kategorien

  • Gewinner bei den i-Size-Sitzen bis maximal 105 Zentimeter:

Platz 1: „Cybex Aton M i-Size mit Base M i-Size“ mit Note 1,6 (350 Euro).

Platz 2: „Cybex Aton M i-Size» mit der Note 1,8 (200 Euro) und dem „GB Vaya i-Size»  mit der Note 2,3 (450 Euro).

Platz 1: „Recaro Guardia mit Smart Click Base“ (370 Euro) und der „Recaro Privia Evo mit Smart Click Base“ (330 Euro) mit der Note 1,8.

Platz 2: „Recaro Guardia“ mit der Note 1,9 (220 Euro).

  • Gewinner bei den Sitzen von der Geburt an bis maximal 18 Kilo: „Klippan Kiss 2 Plus“ mit der Note 2,5 (500 Euro).
  • Gewinner bei Sitzen von 9 bis 36 Kilo: „Concord Vario XT-5“ mit einer „befriedigend“ 3,0 (370 Euro).
  • Gewinner bei Sitzen von 15 bis 36 Kilo: „Maxi-Cosi Rodi XP“ mit der Note 1,9 (140 Euro) und dem „Maxi-Cosi Rodi XP Fix“ mit der Bewertung 2,1 (150 Euro). 

(nr, dpa/tmn)

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