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Tschüss Hotel Mama – Azubis und ihre erste eigene Wohnung



Tschüss Hotel Mama! Mit den ersten vier Wänden, kommen auch viele Herausforderungen...
Tschüss Hotel Mama! Mit den ersten vier Wänden, kommen auch viele Herausforderungen...

Die ersten eigenen vier Wände! Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen. Aber dieser Schritt will gut überlegt und geplant sein.

Während der Ausbildungszeit leben viele Azubis nach wie vor bei ihren Eltern. Doch die Mehrzahl von ihnen sucht sich eine eigene Wohnung. Laut Bundesagentur für Arbeit, zieht ein Fünftel der Auszubildenden sogar in eine andere Stadt. Die ersten eigenen vier Wände sind eine große Herausforderung. Woran müssen Auszubildende unbedingt denken?

Tschüss Hotel Mama – was tun, wenn ich noch nicht 18 bin?

Ein guter Ratgeber in dieser neuen Lebensphase, ist das Buch von Isabell Pohlmann: „Endlich erwachsen! Die besten Tipps für Themen Auszug, Ausbildung und Studium“. Die Autorin und Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät Auszubildenden, sich die Wohnung und die Mietkonditionen erst einmal genau anzuschauen, bevor sie einen Vertrag unterschreiben.   

In den Jahren 2015 und 2016 waren rund 36 Prozent der angehenden Azubis minderjährig. Wer einen Mietvertag unterschreiben möchte, muss allerdings mindestens 18 Jahre alt sein. Für alle Minderjährigen gilt für Vertragsunterzeichnungen jeglicher Art: sie brauchen die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.

Tschüss Hotel Mama – immer das liebe Geld

Sein eigener Herr sein ist eine schöne Vorstellung, aber das nötige Geld braucht es dafür trotzdem. „Die Ausbildungsvergütung ist schließlich meistens nicht gerade üppig“, sagt Pohlmann. Doch es gibt verschiedene Hilfestellungen: So kann zum Beispiel jeder Auszubildende, der nicht mehr im Hotel Mama wohnt und eine anerkannte Ausbildung macht, Fördergelder beantragen.

Die sogenannte BAB, die Bundesausbildungsbeihilfe der Bundesagentur für Arbeit wird monatlich ausgezahlt und muss nach Beendigung der Ausbildung nicht zurückerstattet werden. Wieviel Fördergeld der Auszubildende bekommt, wird durch die Höhe seines Einkommens, seine Lebensumstände und die finanzielle Situation seiner Eltern bestimmt. Auf dem Internetportal der Arbeitsagentur, kann man sich mit Hilfe des BAB-Rechners über die Höhe seines Fördergeldes informieren. Expertin Pohlmann rät: „BAB sollte man möglichst früh beantragen, da es nicht rückwirkend gezahlt wird.“

Tschüss Hotel Mama – auf Nummer Sicher gehen

Spätestens, wenn man sich vom Hotel Mama verabschiedet, sollte man sich mit dem Thema Versicherungen auseinandersetzen. Die Haftpflichtversicherung (Pflichtversicherung) ist die wohl wichtigste: Sie greift immer dann, wenn ein Dritter geschädigt wurde und Ansprüche auf den Ersatz von Sach-, Personen- oder Vermögensschäden geltend macht. Versicherungen, die nicht unmittelbar mit der Wohnung aber dennoch schon während der Ausbildung wichtig sein können, sind die Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung. Wenn man plötzlich seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, ist man mit Hilfe dieser Versicherungen durch eine monatliche Rente abgesichert.

(nr, dpa/tmn)

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