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Tuning fürs Fahrrad oder: Nachrüsten mit Motor



Sein Fahrrad nachträglich mit einem Motor aufrüsten? So geht's!
Sein Fahrrad nachträglich mit einem Motor aufrüsten? So geht's!

Gerade wenn’s mal wieder bergauf geht: Wer hat nicht schon mal darüber nachgedacht, sein Fahrrad mit einem Motor nachzurüsten? Wissenswertes rund um das Fahrrad Tuning.

Der Neukauf eines E-Bikes oder Pedelecs ist deutlich teurer als das Nachrüsten. So viel steht fest. Deshalb interessieren sich auch immer mehr Fahrer dafür, ihr Rad nachträglich mit einem Motor ausstatten zu lassen. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht.

Einen Motor für das Fahrrad

Grundsätzlich gilt: Es gibt drei verschiedene Antriebsarten für Fahrräder. Der Motor kann in das Tretlager oder die vordere bzw. die hintere Radnabe eingebaut werden. „Wir versuchen immer, erst ans Hinterrad zu gehen“, erklärt Thilo Gauch von der Firma Electric Bike Solutions. Der Motor im Hinterrad ist deshalb erste Wahl, weil dort das Rahmendreieck am stabilsten ist. Auch behindere der Motor dort den Fahrer am wenigsten beim Schieben oder Abstellen des Fahrrads.

Der Einbau im Tretlager empfiehlt sich besonders für Fahrer, die gerne Sprünge und Tricks mit ihrem Fahrrad machen. Der Schwerpunkt liegt so in der Mitte.

Kann jedes Fahrrad nachgerüstet werden?

Ein Nachrüsten mit Motor ist nicht nur eine Frage des Preises. Nicht jedes Fahrrad ist für ein Tuning geeignet. Stellen Sie sich zunächst die Frage: Lohnt sich das Nachrüsten überhaupt? Ist Ihr Rad hochwertig genug? Experten raten dazu, nur Räder umzubauen, die nicht älter als 5 Jahre sind und einen Zeitwert von 400 bis 500 Euro haben. Ist es gepflegt und gut in Schuss? In welchem Zustand ist der Rahmen? Und woraus besteht er? Stahlrahmen sind normalerweise immer dafür geeignet, einen Motor zu tragen. Welche Bremse haben sie? Scheiben- und V-Bremsen stellen in der Regel kein Problem dar. Wie sieht es mit der Laufleistung aus? Fragen über Fragen.

Fahrrad Tuning oder nicht?

Über den Sinn von Nachrüsten mit Motor entscheidet nicht nur das Fahrrad, auch der Fahrer selbst spielt eine wichtige Rolle. Wofür wollen Sie das Fahrrad letztendlich nutzen? Zum Pendeln zur Arbeit oder für längere Strecken, vielleicht noch beladen mit Gepäck? Das Eigengewicht und die Fitness des Fahrers sollten in jedem Fall berücksichtigt werden. Ein normaler Motor wiegt ca. 7 Kilogramm, zusammen mit einem Fahrrad muss man mit einem Gesamtgewicht von mindestens 21 Kilogramm rechnen. Nicht leicht zu stemmen – und nicht jedermanns Sache.

Tuning fürs Fahrrad in Eigenregie

Firmen bieten Bausätze zum Selbermachen an. Wer sein Fahrrad in Eigenregie nachrüsten möchte, muss aber auch dafür mit einer Summe von mehreren hundert Euro rechnen. An Zeitaufwand sollten Sie fünf bis sechs Stunden einplanen. Wer sich mit Fahrrädern nicht auskennt, sollte nicht auf eigene Faust einen Motor einbauen. Das könnte unter Umständen lebensgefährlich enden. Denn: Wer selbst mit einem Motor nachrüstet, trägt auch das Risiko. Die Produkthaftung überträgt sich vom Hersteller auf Sie selbst.  

Motor nachrüsten beim Radfachhändler

Der Einbauservice vom Fachmann kostet gut und gerne über 1000 Euro. Er dauert drei bis vier Stunden. Einige Firmen, darunter auch Electric Bike Solutions oder Senglar, lassen Fahrräder fachmännisch überprüfen, bevor sie in einen Umbau einwilligen. Kunden müssen vorab zumindest ein Foto schicken. Damit können sowohl Risiken als auch unnötige Kosten vermieden werden.

Ein abschließender Rat vom Experten: Achten Sie auf Wartung und Pflege! Vor allem die Bremsen von motorunterstützen Fahrrädern nutzen sich um einiges schneller ab als Sie es von normalen gewohnt sind. Gute Fahrt!

(jr, dpa/tmn)

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