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Von Eisfüßen und Gänsehaut: Kostenbewusst heizen im Winter



So sparen Sie Energie und Euros im Winter!
So sparen Sie Energie und Euros im Winter!

Winterzeit ist Heizungszeit – und kann mitunter richtig teuer werden. Mit welchen Tipps Sie kostenbewusst heizen und sich der ein oder andere Euro einsparen lässt, lesen Sie hier!

Mit immer größeren Schritten steuern wir geradezu auf die kalte Jahreszeit: Es wird frostig und ungemütlich. Um dem entgegen zu wirken, wollen wir es zumindest drinnen kuschelig warm haben – und so wird die Heizung erst einmal aufgedreht. Eisfüße und Gänsehaut ade! Dem Winter hat man somit ein Schnippchen geschlagen, doch der Haushaltskasse eher nicht. Die kalten Monate schlagen ordentlich zu Buche – und das liegt an den Heizkosten. Das Wetter und steigende Preise müssen wohl oder übel hingenommen werden, doch die Zusatzkosten lassen sich kontrollieren: Kostenbewusst heizen im Winter – so funktioniert es!

Eisfüße und Gänsehaut müssen im Winter nicht sein!

Kuschelkomfort und Wohlfühlgefühl – das lassen sich viele in der kalten Jahreszeit einiges kosten. Die Heizung läuft rund um die Uhr. Andere dagegen verzichten auf einen gewissen Komfort und gehen lieber mit dicken Socken und Wollpullover ins Bett – um die Heizkosten möglichst gering zu halten. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, denn so mancher Euro, der fürs Heizen draufgeht, kann ganz einfach eingespart werden – ohne fortan von Eisfüßen und Gänsehaut geplagt zu sein. Nachfolgend ein paar Tipps zum Thema „Kostenbewusst heizen im Winter“.

Kostenbewusst heizen – Tipp 1: Temperatur drosseln

Jeder hat eine andere Wohlfühltemperatur: Frostbeulen bevorzugen es sehr warm, während die Heißblüter kurz vor dem Verdursten bzw. Verglühen sind. Experten empfehlen deshalb diese Mittelwerte: In Küche und Wohnräumen darf es 20 Grad warm sein, im Badezimmer 20 Grad. Im Schlafzimmer ist es mit 14 bis 16 Grad am kühlsten. Und auch das Umweltbundesamt hält ähnliche Empfehlungen bereit: Im Wohnraum bis 22 Grad, in der Küche kühl mit 18 Grad. Dafür darf’s im Schlafzimmer ein wenig mehr sein: 17 bis 18 Grad. Wer es nun schafft oder sich dorthin trainiert, seine persönliche Wohlfühltemperatur um ein Grad zu senken, der mindert seine Heizkosten erheblich – denn das eine Grad – hin oder her – kann bis zu sechs Prozent Energie einsparen.

Ein weiterer Tipp: In Schlafräumen kann man die Temperatur ruhig noch weiter runterdrehen, wenn man unter der warmen Bettdecke liegt und einem die kühle Umgebungsluft nichts ausmacht. Doch mehr als vier bis fünf Grad sollten es keinesfalls sein, sonst ist das gewonnene Geld am nächsten Morgen direkt wieder verpufft. Denn sind die Räume zu sehr ausgekühlt, ist das Wiederaufheizen nicht gerade günstig. Das betrifft nicht nur die Nachtzeit, sondern auch die Tagzeit. Wenn die Heizung tagsüber längere Zeit abgedreht ist (während der Arbeitszeit zum Beispiel), kühlen die Außenwände ebenfalls ab. Das Sparen bringt in diesem Fall somit gar nichts.

Kostenbewusst heizen – Tipp 2: Heizkörper nicht zustellen

Unbedingt darauf achten, dass die Heizkörper genügend „Luft zum Atmen“ haben. Soll heißen: Die Wärme kann sich nur verteilen, wenn die Luft am Heizkörper im Raum zirkulieren kann. Wenn die Heizkörper beispielsweise durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden, staut sich die Wärme und die Umgebung wird nicht entsprechend warm.

Kostenbewusst heizen – Tipp 3: Stoßlüften, ein Muss

Eigentlich recht logisch: Wenn man bei aufgedrehter Heizung die Fenster öffnet, entweicht die Wärme nach draußen. Doch wie soll man es im Winter angehen? Wie lüftet man richtig, ohne dass zu viel Wärme ins Freie entweicht? Stoßlüften ist die Antwort – mehrmals am Tag bei abgedrehter Heizung. Am besten gegenüberliegende Fenster und Türen auf Durchzug stellen. So kann die abgestandene Luft sehr schnell (innerhalb von fünf bis zehn Minuten) nach draußen transportiert werden.

Vielen ist dieses Schocklüften aber zu zapfig, so dass stattdessen lieber ein Fenster gekippt wird. Schlechte Idee für Portemonnaie und Umwelt. Denn der Luftaustausch dauert nicht nur länger, sondern die Wärme zirkuliert nicht im Raum und steigt direkt nach oben Richtung geöffnetem Fenster. Ein weiteres Manko: Sind die Fenster zu lange gekippt, kühlen die Wände und Fensterlaibungen aus. Diese wieder auf „Normaltemperatur“ zu bekommen, kostet zusätzliche Energie und Euros.

Kostenbewusst heizen – Tipp 4: Türen geschlossen halten

Auf den ersten Blick clever: Wenn es in einem Raum zu warm ist, die Tür zum kalten Nebenraum öffnen, so dass die Wärme nicht ungenutzt entweicht. Doch die Experten raten davon ab. Denn diese Handhabung kann zu wirklichen Unannehmlichkeiten führen – weil nicht nur Wärme in das kühlere Zimmer transportiert wird, sondern auch Feuchtigkeit. Diese kondensiert an den ausgekühlten Wänden. Mögliche Folgen: Feuchter Putz und Schimmelbildung.

(ssc, dpa/tmn)

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