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Bitte setzen! Über 7 Sitzmöbel, die zu Design-Klassikern wurden.



Hingesetzt - Design-Klassiker unter sich!
Hingesetzt - Design-Klassiker unter sich!

Stuhl, Sessel, Sofa - es gibt zahlreiche Sitzmöglichkeiten, auf denen wir täglich Platz nehmen. Und so hat sich das ein oder andere Sitzmöbel über die Jahre zu einem echten Design-Klassiker entwickelt - manches Möbelstück sicherlich sehr zu Ihrem Staunen. Denn möglicherweise wird  auch Ihr Zuhause durch einen echten Klassiker verschönert - ohne dass Sie es überhaupt wussten.

Bitte setzen. Zurücklehnen. Abschalten. Genießen. Ob praktische oder funktionale Sitzmöglichkeit, ob futuristisch designt oder einfach nur ziemlich bequem, jeder hat in seinen eigenen vier Wänden zahlreiche Möglichkeiten, Platz zu nehmen.

Da setzt di nieder - Sitzmöglichkeiten mit Stil und Klasse

Ganz gleich, ob beim 5-Minuten-Kaffee in der Küche, beim sonntäglichen Schweinsbraten im Esszimmer oder beim Tages-Time-Out abends im Wohnzimmer vor dem Fernseher. In der Summe kommt der Durchschnittsdeutsche auf 7,5 Stunden am Tag, die er sitzend verbringt. Vielleicht auch mit ein Grund (nicht ganz ernst gemeint), warum der ein oder andere Stuhl oder Sessel über die Jahre zu einem Klassiker wurde. Was schließlich zu der (ernst gemeinten Frage) führt: Wie wird ein Klassiker zum wirklichen Klassiker? Oder anders gefragt…

… was zeichnet ein Klassiker-Sitzmöbel aus?

  • Das gewisse Etwas. Ein zeitloses Design, das auch nach Jahrzehnten nicht überholt wirkt, sondern immer noch modern aussieht. Ein schnörkelloses, stimmiges Äußeres, das zum damaligen wie heutigen Zeitgeist passt.
  • Ein revoluzzer-artiges Auftreten. Oftmals haben die Neuerscheinungen keine Akzeptanz und Anerkennung in der Öffentlichkeit bzw. in der breiten Masse gefunden. Erst einmal musste sich das besagte Möbelstück durchsetzen und sich im weiteren Verlauf immer wieder gegen aktuelle Neuerscheinungen behaupten. Der Klassiker-Status erfolgt also erst nach einer langen Zeit des Infrage-Stellens.
  • Das Zusammenspiel von Funktion, Technik und Design. Ein Sitzmöbel-Klassiker ist ein Individualist und gibt sich nicht mit einem Einheitslook zufrieden. Vor allem der Bauhaus-Stil hat starken Einfluss auf die Entwürfe genommen. Es ging vornehmlich darum, ein Möbelstück von langer Lebensdauer zu schaffen, das eben nicht nach kurzer Zeit aus der Mode gekommen oder reif für den Sperrmüll war. Und das mit einem sparsamen Einsatz von Ressourcen, also einem geringen Materialverbrauch.

Summa summarum: Ein Möbelstück, das zu einem Klassiker wurde, ist eine Art Überlebenskünstler - einer, der es geschafft hat, auf dem Interieur-Markt zu bestehen. Einer, der schnelle Trends übersteht und überstanden hat, und auch die nächsten Generationen überdauern wird.

Platznehmen, bitte - Design-Klassiker unter sich!

Gerne möchten wir Ihnen nun 7 Sitzmöglichkeiten vorstellen, die es vielleicht auch in Ihr Zuhause geschafft oder auf denen Sie Ihre vier Buchstaben schon einmal niedergelassen haben oder die Sie einfach vom Hören, Sagen und Sehen kennen. Auf geht’s zu einer kleinen Zeitreise in die Möbel-Design-Geschichte!

1. Stuhl „S33

Der S33 gilt als der Freischwinger-Stuhl in der Möbelgeschichte. Im Jahr 1926 konzipierte Mart Stam das Prinzip eines frei tragenden Stuhles, anfangs noch mit Gasleitungsrohren. Diese wurden später durch einen einteiligen, verchromten Stahlrahmen ersetzt. Sitz- und Rückenfläche bestehen aus einer Lederbespannung. Ein wahrer Meilenstein in der Möbelgeschichte, der Geradlinigkeit, Komfort und Funktionalität auf simple, aber dennoch nie dagewesene Weise miteinander vereint.

2. Stuhl „Butterfly / Hardoy“

Dieser Stuhl bzw. Sessel wurde eher zufällig oder so ganz nebenbei „erfunden“. Im Jahr 1938 entwickelte der Architekt Ferrari-Hardoy in Zusammenarbeit mit zwei Kollegen eine Stahl-Konstruktion für einen Sessel, den sie in ihrem Büro ausstellten. Genau mit diesem Entwurf gewannen sie Jahre später internationale Designpreise. Der Butterfly / Hardoy, der für cleane Vielseitigkeit steht, wurde über Nacht zum Kassenschlager. Auch heute ist er ein Design-Klassiker-Must-have in Sachen Interieur-Design.

3. Sessel „Egg Chair“

Bei diesem Produkt handelt es sich um einen der bekanntesten Wohnklassiker überhaupt. Der Prototyp wurde 1958 von Arne Jacobsen in Kopenhagen entwickelt und bestand aus einer Kunststoffschale, die eiförmig geformt war. Dieses irgendwie futuristisch anmutende Gebilde strahlte dennoch Komfort und Bequemlichkeit aus und erlangte bald Kultstatus -  eine Sitzmöglichkeit mit absolutem Hingucker-Potential, der mit großer Klasse und opulentem Stil daher kommt.

4. Sessel „Ball Chair“

Wer kennt ihn nicht, den Sessel, der wie eine Kugel aussieht? Und wer hat’s erfunden: Eero Aarnio aus Finnland, im Jahr 1963. Der Kugelsessel mit seinem außerirdischen Look fand Einzug und Anklang in der neuen Popart-Welt und wurde zu einem regelrechten „Erlebnisort“. Der Sitzende konnte bzw. kann sich in diese Sitzmöbel-Kapsel zurückziehen - zum Relaxen oder beispielsweise auch zum Arbeiten an Mobile Devices.

5. Stuhl „Panton Chair“

In diesem Stuhl steckt eine Menge Arbeit - aber es hat sich gelohnt: Denn der Panton Chair hat es in die Champion League der Möbelklassiker geschafft. Verner Panton entwickelte in den 1960er Jahren die Idee eines Kunststoffstuhls ohne Hinterbeine. 1967 war es dann so weit: Der Stuhl mit S-Form-Silhouette ging mit dem Schweizer Unternehmen Vitra in Serienproduktion. Expressiv und unkonventionell - ein Publikumsliebling unter den Sitzmöbeln.

6. Stuhl „Tripp Trapp“

Vielleicht saßen Sie ja schon auf diesem Stück Holz oder Ihre Kinder… Fakt ist: Dieses Möbelstück ist Kult. Und so unglaublich praktisch und intelligent dazu. Ein ergonomisch geformter Treppenhochstuhl, der genau auf die Größe des Kindes abzustimmen ist. Quasi ein Design, das mitwächst. Anpassungsfähig und mit jeder Menge Bewegungsfreiheit. Seit 1972 wird dieser Hochstuhl unverändert von der Firma Stokke, einem norwegischen Hersteller von Kindermöbeln () angeboten. Der absolute Hit für die Kleinsten und Kleinen - denn mit diesem Möbelstück sind sie an jedem Tisch mit von der Partie.

7. Sofa „Klippan“

Klippan - ist das nicht ein Möbelstück von Ikea?!? Richtig! Unser (fast) aller Lieblings-Möbelhaus hat es ebenso drauf wie Verner Patton, Mart Stam oder die anderen namhaften Möbel-Designer des 20. Jahrhunderts: Denn das symphytische Schwedenhaus hat 1979 einen regelrechten Verkaufsschlager geschaffen, der bis heute zu den gefragtesten Ikea-Produkten überhaupt zählt. Ein Sofa, das Bequemlichkeit und Stil, Langlebigkeit und ein zeitloses Design vereint. Ein Jedermann-Sofa, auf dem Familien, Studenten und auch Design-Nerds gerne Platznehmen. Ein Sofa, das Sie durchaus über Jahrzehnte begleiten kann. Und wenn Sie sich dann mal an der einen Optik satt gesehen haben, wechseln Sie doch einfach den Bezug. Denn Klippan ist absolut wandlungsfähig dank zahlreicher Oberstoffe. So bleibt das Meistersofa immer zeitgemäß-frisch und up-to-date.

Und liebe Leser, was ist Ihr liebstes Sitzmöbel? Ganz gleich, ob für draußen oder drinnen. Schreiben Sie uns - wir freuen uns über jeden Kommentar!  

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