• Überblick
    • Energie
    • Handwerker
    • Hausbau
    • Renovieren
    • Umbau
    • Überblick
    • Geschenkartikel
    • Haushaltswaren
    • Möbel
    • Überblick
    • Lagerung
    • Logistik
    • Makler
    • Überblick
    • Gartenbau
    • Gartenmöbel
    • Pflanzen
    • Teich
    • Überblick
    • Auto
    • Motorrad
    • Reparatur
    • Tuning

Welche Versicherung zahlt bei Vandalismusschäden am Auto?



Wer zahlt bei Vandalismusschäden am Auto?
Wer zahlt bei Vandalismusschäden am Auto?

Im Rahmen von Protestaktionen können Privatfahrzeuge Opfer von Brandstiftungen und Vandalismus werden. Doch wer zahlt eigentlich für Schäden, wenn der Täter unbekannt ist? Wir zeigen Ihnen, was Sie in diesem Falle tun können und welche Versicherung welche Schäden bezahlt. 

Meist sind Unfälle oder Unwetter für Schäden am fahrbaren Untersatz verantwortlich. Doch auch bei Randalen, wie jetzt in Hamburg im Rahmen der Demonstrationen gegen den G20-Gipfel geschehen, können Autos beschädigt werden. Dabei könnte der Schock für viele Hamburger Autofahrer kaum größer sein, wenn sie überrascht feststellen müssen, dass ihr Auto ausgebrannt ist oder Vandalismusschäden aufweist. In den allermeisten Fällen wird der Täter nicht zu ermitteln sein, sodass allein der Kfz-Versicherer weiterhelfen kann. 

Was ist als erstes zu tun, wenn Sie Vandalismusschäden an Ihrem Auto feststellen?

Schäden durch Vandalismus sollten grundsätzlich bei der Polizei angezeigt werden. Am besten dokumentieren Sie die Beschädigungen selbst mit ein paar Fotos. Anschließend sollte die Versicherung informiert werden. Gemeinsam mit Ihrem Versicherer können Sie dann das weitere Vorgehen besprechen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Normalerweise wird Ihnen die Versicherung den Wiederbeschaffungswert auszahlen. In manchen Fällen gibt es auch finanzielle Entschädigungen im Bereich des Neupreises.

Diese Vandalismusschäden werden von der Voll- und Teilkaskoversicherung übernommen

Der GDV weist darauf hin, dass Schäden durch Brandstiftung am Auto oder das Einwerfen der Fensterscheiben von der Teilkaskoversicherung getragen werden. Dazu zählen auch Beschädigungen durch explodierende Böller. Für abgebrochene Autoteile, zerkratzten Lack oder mutwillig verbeultes Blech zahlt leider nur die Vollkaskoversicherung. Die jeweils individuell vereinbarte Selbstbeteiligung wird in jedem Schadensfall fällig. Insbesondere bei der Vollkaskoversicherung hat der angemeldete Schadensfall eine Höherstufung zufolge, sodass es unter Umständen günstiger sein kann, den Schaden selbst zu bezahlen. Am besten fragen Sie vorab bei Ihrem Versicherer nach und lassen sich den Schadensfall individuell berechnen. Dann können Sie besser abschätzen, ob es sich lohnt, die Höherstufung in Kauf zu nehmen, oder ob Sie besser selbst zahlen sollten.

In diesen Fällen haftet der Versicherer nicht bei Vandalismusschäden

Im Einzelfall können Versicherer allerdings auch darauf bestehen, die Entschädigungssumme abzustufen. Dies kann bei grober Fahrlässigkeit der Fall sein, wenn Sie beispielsweise in einer Parkverbotszone geparkt haben, in der eine angemeldete Demonstration stattgefunden hat. Zudem werden Sie von der Versicherung in aller Regel nicht für im Auto befindliche beschädigte oder zerstörte Gegenstände wie lose Navigationsgeräte, Sonnenbrillen oder Bekleidung entschädigt. 

(msc, dpa/tmn)

Weitere themen

  • Körper
  • Mensch
  • Alternativmedizin
  • Versorgung
  • Leben
  • Mode
  • Schönheit
  • Genuss
  • Reisen
  • Technik
  • Bauen
  • Einrichten
  • Umzug
  • Garten
  • Mobilität
  • Recht
  • Geld
  • Behörden
  • Versicherungen
  • Steuern
  • Lebensweg
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Bildung
  • Soziales
TOP SUCHBEGRIFFE