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Weltbienentag 2018: Die Initiative „Berlin summt!“ macht’s vor



Weltbienentag 2018: Ein Ehrentag soll Notwendigkeit des Bienenschutzes deutlich machen.
Weltbienentag 2018: Ein Ehrentag soll Notwendigkeit des Bienenschutzes deutlich machen.

Seit einigen Jahren werden die Stimmen immer lauter, die auf die Rückgänge der Bienenbestände aufmerksam machen wollen. In diesem Zusammenhang wurde im Dezember 2017 von der UN der 20. Mai zum Weltbienentag erklärt. Auch in vielen deutschen Großstädten versuchen immer mehr Vereine und Initiativen die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Dazu gehört auch die Initiative „Deutschland summt!“. Im ersten Teil unsere Beitrages sprach der TB Guide mit Andreas Karmanski, Mitarbeiter der Stiftung für Mensch und Umwelt undzuständig für die die Presse- und Öffentlichkeitsarbeitbei „Deutschland summt!“ über die Initiative und das Projekt "Berlin summt!"...

Welche Idee steckt hinter „Berlin summt!“?

Die ursprüngliche Idee vor mittlerweile fast acht Jahren war, mit Hilfe der Honigbienen auf die Bedeutung von Stadtnatur und die Gefährdung der biologischen Vielfalt aufmerksam zu machen. Die Bienenstöcke auf prominenten Dächern der Stadt sollen vor Augen führen, dass wir von der Bestäubungsleistung der Bienen abhängig sind – sie ist unverzichtbar für unsere Nahrungsmittelerzeugung und für funktionierende Ökosysteme. Außerdem wollen wir vermitteln, dass jeder und jede etwas für die bedrohten Wild- und Honigbienen tun kann. Dafür muss man nicht gleich selber imkern. Als Garten- oder Balkonbesitzer kann man bienenfreundlich pflanzen und naturnah gärtnern. Und als Konsument sollte man auf Bio-Lebensmittel setzen, denn die werden ohne insektenschädliche Pestizide erzeugt.

Gibt es eine bestimmte Zielgruppe, die Interesse am Stadtimkern allgemein und Ihrer Initiative im Besonderen hat?

Während das Imkern lange Zeit vor allem als Freizeitbeschäftigung für ältere Männer galt, ist seit einigen Jahren vor allem bei jüngeren Leuten, darunter auch viele Frauen, ein neues Interesse am Stadtimkern zu beobachten. Uns geht es aber bei Weitem nicht mehr nur ums Imkern. Wir versuchen, mit unseren vielfältigen Aktionen und Angeboten ganz unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen – von der Kita-Gruppe bis zur Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Was bietet die Initiative ganz konkret?

In Treptow haben wir zusammen mit dem Bezirksverband der Gartenfreunde im Frühjahr 2015 einen Wildbienen-Schaugarten angelegt. Den können sich Interessierte zur Anregung für die eigene Gartengestaltung anschauen. Dort findet auch die sogenannte „Wildbienen-Rallye“ für Grundschulkinder statt, bei der ihnen spielerisch Wissen über die Bienen und die Blüten vermittelt wird. Materialien für Spiele und Wissenserwerb rund um die Bienen bieten auch unsere Bienenkoffer für Kita-Kinder und für Grundschüler. Außerdem halten wir zu unterschiedlichen Anlässen Vorträge, machen Führungen zu Bienenständen und dem Schaugarten, betreuen Informations- und Aktionsstände bei Messen und Festen und bieten Seminare zum bienenfreundlichen Gärtnern an.

Wie sieht die Resonanz aus?

Unsere Initiative hat seit 2011 weite Kreise gezogen. Es gab und gibt ein großes Medienecho auf unsere Aktionen, das dazu geführt hat, dass viele Menschen auf uns und das Thema Bienenschutz aufmerksam wurden. Ein Teil davon ist nun selber aktiv, und zwar nicht nur in Berlin. Nach dem Vorbild von „Berlin summt!“ haben sich bundesweit mittlerweile fast 20 lokale und regionale Initiativen gegründet, die sich in den Reigen von „Deutschland summt!“ einreihen. Mit „Bayern summt!“ sind wir seit 2017 sogar dabei, ein ganzes (Flächen-) Bundesland zum Summen zu bringen.

Welche Kooperationen gibt es?

Wir kooperieren je nach Standort und Aktion mit vielen verschiedenen Partnern – von den beteiligten „Berlin summt!“-Imkern über die Berliner Sparkasse und den Landesverband der Gartenfreunde bis zum Tischler, der für uns kleine und große Wildbienen-Nisthilfen baut.

Es ist wichtiger denn je, die Bedeutung der Bienen für unser Leben zu verstehen. Es muss nicht jeder Imker werden, aber schon eine Infoveranstaltung für Kind und Kegel über die fleißigen Tierchen hilft, ihnen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer
Stiftung für Mensch und Umwelt
Hermannstraße 29, 14163 Berlin
Tel.: 030 394064-310
Email: info@berlin-summt.de

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