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Wie die Winterjacke beim Autofahren zur heimlichen Gefahr wird



Mit Winterjacke am Steuer wird jeder Autofahrer ungelenk - doch das ist nicht das größte Risiko!
Mit Winterjacke am Steuer wird jeder Autofahrer ungelenk - doch das ist nicht das größte Risiko!

Glatteis, Schnee, Regen, Sturm – alles Gefahren, mit denen Autofahrer im Winter rechnen. Kaum einer von ihnen denkt jedoch an das Unfall- und Verletzungsrisiko durch eine Winterjacke! Wir erklären, wieso.

Nicht jeder kann sich glücklich schätzen und hat eine komfortable Garage, in der das Auto vor all zu kalten Temperaturen geschützt bleibt. Die meisten Autofahrer müssen morgens erst einmal mühsam die Scheiben freikratzen und sind völlig durchgefroren, wenn sie ins Auto einsteigen.

Bibbernd und mit steifen Eishänden setzen sie sich zum Losfahren hinters Steuer. Niemand hat jetzt Lust, die wärmende Winterjacke oder den dicken Mantel auszuziehen. Schließlich dauert es ja noch eine Weile, bis die Heizung des Autos für wohlige Wärme gesorgt hat. Und nicht jedes Auto verfügt über eine Sitzheizung, die wenigstens von einer Richtung sofort loswärmt.


Winterjacke erhöht Verletzungsgefahr von Autofahrern

Der Haken: Wer mit dicker Jacke hinterm Steuer sitzt, riskiert bei einem Unfall schwere Verletzungen und bringt sich in Gefahr. Eigentlich könnte man ja meinen, eine weiche, gepolsterte Jacke biete Schutz, beispielsweise vor Gurteinschnitten. Doch aufgrund des dicken Jackenmaterials liegt der Gurt nicht mehr dort, wo er im Falle eines Aufpralls Autofahrer oder Autofahrerin sicher zurück hält. "Das querliegende Gurtband sitzt dann zu hoch" weiß Jochen Oesterle vom ADAC. "Schon bei Unfällen mit geringem Tempo kann es in den Bauch einschneiden und im schlimmsten Fall zu inneren Verletzungen führen."

Wer in eine Winterjacke gehüllt Auto fährt, riskiert Verletzungen und Unfälle.Dicke Jacken und Mäntel schränken zudem die Beweglichkeit des Autofahrers erheblich ein.

Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich dick eingepackt nicht mehr gut umdrehen kann. Da entfällt dann schon mal der für die Fahrsicherheit so wichtige Schulterblick.

Gefährlich: auch bei Schnee, Glätte oder einem Unfall häufig erforderliche schnelle Lenkmanöver können nicht mehr zuverlässig ausgeführt werden, wenn man eine dicke Winterjacke trägt und aussieht wie ein Michelin-Männchen.

Schwitzen mit Winterjacke ist gefährlich beim Autofahren

Eine zusätzliche Gefahr für Autofahrer ist die Hitze. Wer eine dicke Jacke trägt, weil das Auto bei Fahrtbeginn noch eisig kalt ist, gerät schnell ins Schwitzen, wenn die Heizung erst einmal gute Arbeit geleistet hat. Was nun folgt, ist nachvollziehbar, aber riskant:

Entweder die Autofahrer behalten ihre Jacke an und nehmen es in Kauf, nicht nur behäbig zu bleiben, sondern stark zu schwitzen und deshalb gereizt und unkonzentriert zu sein. Oder die Autofahrer ziehen in riskanten Manövern während der Fahrt ihre Jacke aus. Nicht selten schnallen sie sich dafür sogar ab, achten nicht richtig auf den Verkehr und bringen nicht nur sich, sondern andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Weniger Gefahr im Auto durch winterjackenfreie Kinder und Beifahrer

Was für die gilt, die hinterm Steuer sitzen, ist auch für die Mitfahrenden wichtig! Selbstverständlich sollten nicht nur Autofahrer sicher ohne Winterjacke im Auto sitzen. Das gleiche gilt für die Personen auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank. Schließlich sitzen bei ihnen die Gurte ebenfalls nicht mehr richtig, wenn sie dicke Winterjacken oder Mäntel tragen.

Auch bei Kindern sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass sie ohne Winterjacke im Kindersitz platziert werden. Schneeanzüge sollten vorher gegen normale Kleidung getauscht werden. Neben des falsch sitzenden Gurtes droht bei Kindern noch die Gefahr der Überhitzung, denn diese können sich – anders als erwachsene Mitfahrer – nicht selbständig ausziehen.

(cp, dpa/tmn)

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