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Wie man sich bettet, so liegt man



Seitenschläfer träumen in der gesündesten Schlafposition
Seitenschläfer träumen in der gesündesten Schlafposition

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Umso wichtiger ist es, die richtige Matratze für jedes Schlafbedürfnis zu finden. Wir geben Auskunft über verschiedene Schlaftypen, -probleme und -lösungen.

Auf der Seite

Herzlichen Glückwunsch: Sie gehören zu den 59 Prozent aller Menschen, die in der gesündesten Position schlafen! Bei Seitenschläfern verbessert sich nachts die Atmung, der Rücken wird entlastet und die Muskeln, Bänder sowie Bandscheiben können sich bestmöglich regenerieren. Das ist dann der Fall, wenn die richtige Kombination aus Matratze und Kissen gewählt wird. Nur so sinken Hüfte und Schulter leicht ein und die Taille wird ausreichend gestützt, damit die Wirbelsäule eine gerade Form einnehmen kann. Das Kopfkissen ist idealerweise nur so hoch, dass ein Abknicken oder Überstrecken der Halswirbelsäule verhindert wird. Das Kissen sollte aber auch nicht zu flach und außerdem relativ flexibel sein, da Seitenschläfer häufig die Position wechseln. Die Matratze sollte für eine gleichmäßige Druckverteilung sorgen und möglichst in mehrere Liegezonen unterteilt sein. Generell kommen viele Matratzenarten in Frage. Besonders zu empfehlen ist eine Gelschaummatratze sowie ein Lattenrost mit Mittelzonenverstärkung und Schulterabsenkung.


Auf dem Rücken

Die zweithäufigste Schlafposition wird von 18 Prozent aller Schlafenden eingenommen und verändert sich nachts nur selten: der Rückenschlaf. Das Kissen sollte in dem Fall möglichst flach sein, damit die Halswirbelsäule nicht überstreckt wird. Ideal ist hier ein orthopädisches Nackenstützkissen. Während bei den Seitenschläfern die Wirbelsäule eine gerade Linie ergeben sollte, muss die Wirbelsäule bei den Rückenschläfern die natürliche Doppel-S-Form einnehmen. Bei der Wahl der geeigneten Matratze ist daher wichtig, dass Schulter- und Lendenwirbelzone entsprechend gestützt werden, jedoch sollte die Oberfläche nicht zu fest sein. Ideal ist eine Visco oder -Viscoschaummatratze, da sich der Schaum den Körperkonturen anpasst. Der Lattenrost benötigt zudem eine Mittelzonenverstärkung. Zusätzlich ist ein nicht zu hohes Nackenkissen ideal.

Schlafprobleme können viele verschiedene Ursachen haben. Für die häufigsten Probleme liefern wir passende Lösungsansätze.


Auf dem Bauch

Bauchschläferinnen und -schläfer gibt es nur selten – es sind ca. 13 Prozent der Bevölkerung. Es ist auch die ungesündeste Position, da die Schlafenden meist mit einem zur Seite abgewinkelten Kopf liegen und so ihren Halswirbel extrem verdrehen. Das Kissen sollte demnach sehr flach sein. Wenn die Matratze nicht genügend Stützung bietet, hängt das Becken durch oder umgekehrt, die Schlafunterlage ist zu hart und die Wirbelsäule wird gekrümmt. Das alles führt zu Schmerzen und Verspannungen. Zudem wird die Durchblutung gestört, die Atmung erschwert und so die Versorgung der Organe behindert. Glücklicherweise sind die meisten auf dem Bauch Schlafenden nachts sehr aktiv und wechseln ihre Position oder verbleiben in der „stabilen Seitenlage“. Absolut empfehlenswert ist hier eine Matratze mit einem variablem Härtegrad, wie ihn Kaltschaummatratzen oder Komfortschaummatratzen bieten. Der Lattenrost sollte eine Mittelzonenverstärkung besitzen und im Lendenbereich auf maximale Stärke eingestellt werden. Diese „Bauchschläferbrücke“ verhindert die Hohlkreuzlage. Ein Seitenschläferkissen kann dabei helfen, sich den ungesunden Bauchschlaf abzugewöhnen.

Als SchmerzpatientIn

Schmerzen und Verspannungen im Nacken, in den Schultern oder Lendenwirbeln sind ein häufiges Problem. Aber auch Kopfschmerzen oder eingeschlafene Arme und Beine können nachts den Schlaf behindern. Nicht immer ist die falsche Matratze oder das zu hohe oder zu flache Kissen daran schuld. Der Arbeitsalltag, zu wenig oder zu viel Sport und Stress sind ebenso häufige Ursachen. Umso wichtiger, dass die Nacht zur Regeneration genutzt werden kann und nicht noch zusätzliche Verspannungen auslöst. Dazu muss der Liegedruck gleichmäßig verteilt und die empfindlichen Bereiche müssen sanft gestützt werden. Hierfür sind Latexmatratzen die beste Wahl, aber auch Kaltschaummatratzen mit einer Gelauflage bieten einen ergonomischen Schlaf mit hohem Erholungsfaktor. Gerade für Schmerzpatienten ist es wichtig, auf das richtige Kopfkissen zu achten. Je nachdem, ob man auf der Seite oder dem Rücken schläft, ist ein orthopädisches Nackenstützkissen in individueller Höhe empfehlenswert. Auch die Wahl des Materials, etwa aus Memoryschaum oder mit Wasserfüllung kann entscheidend sein.


Für stark Schwitzende

Gelegentlich schwitzen wir in der Nacht etwas mehr als sonst. Womöglich weil wir Stress haben, die Bettdecke zu warm oder die Temperatur im Schlafzimmer höher ist. Einige Menschen neigen jedoch immer zur vermehrten Transpiration und müssen besonders auf Raumklima, angemessene Schlafbekleidung oder Material der Bettdecke achten. Hilfreich kann es sein, wenn die Schlafsachen nicht zu eng anliegen und aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Leinen bestehen. Gleiches gilt auch für Bettwäsche und Laken. Auch die Wahl der Matratze ist wichtig, um den Wärmehaushalt zu regenerieren und die Feuchtigkeit weiterzuleiten. Daher ist eine luftdurchlässige Matratze wie eine Federkern-, Taschenfederkern- oder Bonell-Federkern-Matratze am besten geeignet. Aber auch Latexmatratzen qualifizieren sich für Nachtschweißgeplagte, weil sie eine gute Atmungsfähigkeit haben.

Als AllergikerIn

Niesen, Augentränen, Juckreiz: klingt nicht gerade nach erholsamen Schlaf. Tatsächlich leidet jeder Zehnte unter einer Hausstauballergie. Auslöser sind Milben, welche sich zu einem großen Teil in unserem Bett befinden. Kein Wunder – ernähren sich die Plagegeister doch am liebsten von Hautschuppen und haben es gerne feucht-warm. Für Allergiegeplagte gibt es spezielle antibakterielle Bettbezüge, doch auch bei der Wahl der Matratze sollten einige Dinge beachtet werden. Keinesfalls sind Unterlagen mit einer Füllung aus tierischen Materialien wie Rosshaar oder Wolle zu wählen . Ideal ist eine atmungsaktive Matratze aus Viscoschaum mit einer Gelauflage, da hier die Oberfläche vollständig verschlossen ist und sich keine Milben einnisten können.
 

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