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Wie man Unfälle mit Fahrradfahrern vermeidet



Zu viele tote Radler: Augen auf!
Zu viele tote Radler: Augen auf!

349 tote Radfahrer – das ist die traurige Bilanz der Verkehrsstatistik von 2016. Und auch in diesem Jahr kamen viel zu viele Radler auf der Straße ums Leben. Deshalb gilt: Unfälle mit Fahrradfahrern müssen unbedingt vermieden werden. Was Autofahrer beachten sollten, lesen Sie hier.

Auto- und Radfahrer sind wie David und Goliath: Wer auf dem Asphalt den Kürzeren zieht, ist klar. Doch eigentlich sollte es mehr um ein Miteinander als um ein Gegeneinander gehen, denn im schlimmsten Fall geht das Kräftemessen für den Velofahrer tödlich aus. Anbei drei Tipps für Autofahrer, wie man Unfälle mit Fahrradfahrern verhindern kann.

Unfälle mit Fahrradfahrern vermeiden: Vorsicht beim Öffnen der Tür

Grundsätzlich gilt: Wer aus einem Auto steigt – egal ob Fahrer oder Beifahrer, sollte sich vergewissern, ob von hinten ein Radfahrer vorbeifährt. Der Blick in den Rück- oder Seitenspiegel ist ein Muss, doch auch der Schulterblick ist unabdingbar. Dazu rät der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Tipp: Wer sich selbst konditionieren möchte, den Schulterblick nicht zu vergessen, öffnet ab jetzt die Fahrertür stets mit der rechten Hand. So ist der Oberkörper schon in einer Drehbewegung und die Blickrichtung geht automatisch nach hinten. Analog dazu öffnet der Beifahrer die Tür mit der linken Hand.

Unfälle mit Fahrradfahrern vermeiden: Abstand halten

An sich eine Selbstverständlichkeit, doch der Verkehrsalltag sieht anders aus. Wer einen Radfahrer mit dem Auto überholt, muss einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Und dieser liegt bei einem Minimum von 1,5 Metern. Andere Regeln für Lkw und bei einem Tempo ab 90 km/h: Hier sind zwei Meter Vorschrift – laut dem Automobilclub Kraftfahrer-Schutz. Ebenso, wenn die Straßen in einem schlechten Zustand sind, wenn heftiger Wind aufzieht oder wenn Kinder auf dem Rad unterwegs sind. Kann der nötige Abstand nicht eingehalten werden, z. B. weil Autos entgegenkommen, muss der Pkw-Fahrer hinter dem Radler bleiben und warten. Derjenige, der die vorgegebenen Sicherheitsabstände nicht einhalten kann, riskiert eine Anzeige wegen Nötigung oder Gefährdung des Straßenverkehrs. Zu Recht.

Unfälle mit Fahrradfahrern vermeiden: Toten Winkel einkalkulieren

Todesfalle beim Abbiegen – der tote Winkel. Deshalb der Appell an die Autofahrer: Bitte niemals vergessen, sich beim Abbiegen umzusehen. Und das nicht nur einmal. Denn der doppelte Schulterblick ist laut Straßenverkehrsordnung verpflichtend, erklärt der Tüv Süd. Doch ein drittes oder viertes Mal schadet sicherlich auch nicht, gerade dann, wenn die Verkehrsführung unübersichtlich ist. Sich beispielsweise nur auf den elektronischen Totwinkel-Warner, mit dem einige moderne Autos ausgestattet sind, zu verlassen, reicht nicht aus. Die eigene Aufmerksamkeit im Pkw-Cockpit ist durch nichts zu ersetzen.

(ssc, dpa/tmn)

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