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Windräder: Strom und Wärme aus kleinen Anlagen im Garten



Ein durchschnittliches Windrad ist 123 m hoch und hat eine Nennleistung von 2,72MW.
Ein durchschnittliches Windrad ist 123 m hoch und hat eine Nennleistung von 2,72MW.

Energie und Wärme selbst zu erzeugen liegt im Trend. Mit Solarthermie funktioniert das im Privatbereich bereits ziemlich gut. Nun versprechen auch kleine Windräder im heimischen Garten einen ähnlichen Effekt.

Immer häufiger sieht man auf Hausdächern blaue Platten, die Sonnenlicht in Strom und Wärme umwandeln. Ein ähnliches Szenario sollen nun auch kleine Windanlagen ermöglichen, die auf dem Dach oder im Garten betrieben werden. Auf dem Markt existieren bereits drei Arten von Windrädern für den Privatgebrauch: Kleine Mikrowindanlagen mit bis zu fünf Kilowatt Nennleistung, Miniwindanlagen von fünf bis 30 Kilowatt und Mittelwindanlagen von 30 bis 100 Kilowatt.

Energie für den Mini-Windpark

Wind ist jedoch nicht immer gleich Wind. Er ist launig und weht, wo er will und wann er will. In verschiedenen Regionen Deutschlands kann die Windstärke somit sehr unterschiedlich sein.

Generell sind Berg- und Küstenregionen bei der Nutzung von Windenergie zwar im Vorteil. Aber selbst dort gibt es keine Garantie für ausreichend Windkraft. Doch die ist notwendig, denn die Kleinanlagen laufen erst bei Windgeschwindigkeiten von etwa drei Metern pro Sekunde.

Windräder: Auf die Windstärke kommt es an

Um mit den Mini-Windparks eine entsprechende Nennleistung zu erzielen, sind Windstärken von deutlich über zehn Metern pro Sekunde notwendig (Windstärke 6). Selbst an der Nordsee liege im Winter die Wahrscheinlichkeit für die Windstärke 4 aber gerade einmal bei 55 Prozent. „Nur selten reicht die Stärke aus, um die kleinen Windräder wirtschaftlich anzutreiben“, findet Werner Neumann vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Windräder als sinnvolle Ergänzung zu Solarthermie

Da die Windstärken meist zu schwach sind, macht es für Privatpersonen wenig Sinn, ausschließlich auf die Windräder zu setzen. Je nach Bedarfsfall könnte es jedoch in Frage kommen, die Windenergie ergänzend zur Solarthermie zu nutzen. Wenn im Herbst und im Winter die Kraft der Sonne nachlässt, „macht es durchaus Sinn, Wind und Sturm für sich arbeiten zu lassen“, sagt Wolfram Axthelm vom Bundesverband Windenergie in Berlin. Der von den Anlagen erzeugte Strom könne dann mit Hilfe einer Heizpatrone den Warmwasserspeicher der Heizung versorgen.


Investition in Windenergie

Ob sich eine Investition in kleine Windanlagen lohnt, sollten Privatpersonen gut abwägen. Die Anschaffungskosten liegen je nach Modell bei 3.000 bis 9.000 Euro pro Kilowatt Nennleistung. Hinzu kommt, dass der privat verbrauchte Windstrom mit einer Umlage von 1,87 Cent pro Kilowattstunde belastet wird. Eine andere Möglichkeit wäre, den selbst produzierten Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Doch auch das lohnt sich immer weniger: Laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die Vergütung pro Kilowattstunde seit 2016 nämlich um 1,2 Prozent niedriger. Derzeit (Stand: April 2016) beträgt der Einspeisetarif für Windenergie 8,69 Cent pro Kilowattstunde.         

(schl,dpa/tmn)

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