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Wintercheck: Autopflege mit Know-how



Autopflege im Winter – gewusst wie
Autopflege im Winter – gewusst wie

Wer sein Auto liebt, der sollte es hegen und pflegen – gerade im Winter. Denn Dauerfrost, Schnee und Eis setzen der geliebten Karosse ganz schön zu. Mit ein paar Tipps und Tricks lassen sich die größten Probleme aber umgehen. Das sind unsere Autopflege-Empfehlungen für kalte Minusgrade!

Winter. Kalt. Eisig. Frostig. Und oftmals auch in Verbindung mit Schnee. Das perfekte Winter-Wonderland. Aber nicht unbedingt für Autofahrer. Für sie ist es eher eine kritische Jahreszeit, von den schlechteren Straßen- und Sichtverhältnissen einmal abgesehen. Denn auch das Auto selbst wird zur kritischen Zone. Soll heißen: Probleme können vorprogrammiert sein, gerade ältere Autos sind besonders anfällig. Ob ständig beschlagene Scheiben, ein feuchtes Klima im Innenraum oder Schwierigkeiten beim Anlassen, winterliche Temperaturen sind auch für Autos eine Herausforderung.

Um diesen oder jenen Problemen entgegen oder vorweg zu wirken, bedarf es der richtigen Vorbereitung bzw. Autopflege. Denn wir schützen uns mit Mütze, Schal, Handschuhen und dicken Klamotten vor der Kälte – doch was können wir für unseren fahrbaren Untersatz tun? Bei uns bekommen Sie die Tipps und Tricks für die winterliche Autopflege, Eis auf kalt.

Autopflege im Winter – darauf kommt es an

  • Motor warmfahren

Man tut dem Motor keinen Gefallen, wenn man ihn bei Minusgraden im Stand einfach nur warmlaufen lässt – um beispielsweise die Scheiben zu enteisen. Denn das bringt mehrere Probleme mit sich: 1. Man riskiert ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro. 2. Die Umwelt wird durch die Abgase unnötig belastet. 3. Der Verschleiß des Motors ist höher, weil er im Stehen nicht so schnell warm wird wie bei der Fahrt, erklärt Dietmar Clysters, Obermeister der Kfz-Innung Rhein-Neckar-Odenwald.

  • Motoröl prüfen

Wenn die Außentemperatur sinkt, wird auch das Motoröl dickflüssiger, erklärt Bernhard Tschenscher vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg. Das hat zur Folge, dass alle Teile im Motor erst nach einer etwas längeren Zeit nach dem Starten mit der nötigen Schmierung versorgt sind. Deswegen unbedingt beachten: Eine zu hohe Beschleunigung bei Frosttemperaturen schadet dem Motor. Ein weiterer Tipp: Auf die Viskositätsklasse des Motoröls achten. Öl, das auch bei bestimmten Minusgraden pumpbar bleibt, ist dabei besonders zu empfehlen. Die Klassifizierung von 0W ist das winterhärteste und bis -40 Grad pumpfähig.

  • Thermostat checken

Das Thermostat ist dafür zuständig, den Motor möglichst schnell auf Touren zu bringen bzw. den Kühlwasserkreislauf zu regeln. Das funktioniert aber erst, wenn der Motor warm ist. Ist der Motor dagegen noch kalt, wird das Wasser durch einen kleineren Kreislauf geschickt. Ein kürzerer Weg bedeutet schnellere Erwärmung. „Der Motor wird damit schneller warm“, erklärt Clysters. Ist das Thermostat nicht mehr intakt, indem es z. B. nicht mehr schließt, nimmt das Wasser gleich den großen Weg – auch wenn der Motor noch kalt ist. Das kann zur Folge haben, dass das Thermostat gar nicht mehr die Betriebstemperatur erreicht. Der Kfz-Experte meint, dass auch im Winter der mittlere Bereich erreicht werden sollte – zumindest nach einer Weile.

  • Kurzstrecken vermeiden

Auch die Autobatterie hat an frostigen Temperaturen zu knabbern. Auf „zu kalt“ reagiert sie mit einer verminderten Leistungsfähigkeit. Um nicht zu riskieren, dass sie sich ganz verabschiedet, das Auto auf kurzen Strecken besser stehen lassen. Wenn das nicht möglich ist, verzichten Sie zumindest auf ein paar elektrische Verbraucher wie Zigarettenanzünder oder CD-Wechsler.

  • Lack ausbessern

Der Autolack bedarf immer einer besonderen Pflege, im Winter allerdings noch mehr. Hat das Auto ein paar Kratzer abbekommen, empfiehlt es sich, diese mit einem Lackstift sofort auszubessern. Denn Dreck und Salzreste können sich leicht darin festsetzen. Doch auch intakter Lack kann durch zu viel Verschmutzung in Mitleidenschaft gezogen werden. „Wochenlang sollte man das nicht drauf lassen“, meint der Kfz-Meister. Von daher dürfen Sie Ihrem Auto ruhig ab und an eine Fahrt durch die Waschanlage spendieren.

  • Türdichtungen pflegen

Warum nicht einen Lippenpflegestift zur Autopflege verwenden? Dazu rät Dietmar Clysters. Ganz einfach die Dichtungen damit einreiben – so werden sie nicht porös und Feuchtigkeit bzw. Wassertropfen können besser abperlen. Mit diesem simplen Trick frieren die Türdichtungen nicht mehr an.

  • Innenraum trockenhalten

Ein feuchtes bzw. nasses Klima im Auto kann mitunter große Schäden anrichten. Nicht nur die Scheiben beschlagen, sondern auch Schimmel- und Rostbildung sind vorprogrammiert. Im schlimmsten Fall kann die Bordelektronik beschädigt werden. Deshalb am besten Schneereste und Matsch vor dem Einsteigen von den Schuhen abklopfen.

  • Scheiben innen säubern

Scheiben, die von innen ständig beschlagen, kosten Nerven. Doch wenn man vorsorgt, indem man die Scheiben mit einem speziellen Glasreiniger für das Cockpit reinigt, kann man dieses Ärgernis umgehen. Von normalem Glasreiniger rät der Fachmann Vincenzo Lucà vom TÜV Süd ab. Denn die können zu hässlichen Flecken auf den Gummidichtungen und Plastikkomponenten im Auto führen.

  • Radkästen reinigen

Wenn die Straßen voller Schnee sind, bleibt dieser u. a. gerne in den Radkästen hängen. Abgesehen davon, dass es unschön aussieht, können diese Schneereste auch die Karosserie angreifen. Rostbildung ist eine Folge. Gerade bei älteren Modellen kommt es oft vor. Deswegen am besten täglich den Schnee bzw. die Eisklumpen von den Radkästen abklopfen. Bei neueren Fahrzeugen kann man sich das eventuell sparen. Denn bei denen sind Radkästen oft mit einer Kunststoffverkleidung ausgestattet, woran der Schnee nicht so gut haftet.

  • Scheibenwischer hochklappen

Einen Tipp zu guter Letzt, den sicherlich jeder kennt: Wenn es nachts friert, Scheibenwischer nach oben klappen. Das rät auch der TÜV-Fachmann. Denn so können sie nicht anfrieren. Ebenso sollen die Wischer nur auf freigekratzten Scheiben betätigt werden – das kommt der Lebensdauer dieses nützlichen Utensils sehr entgegen.

Und, wie steht's um Ihr Auto – haben Sie den Wintercheck erledigt? Wenn nicht wird's höchste Zeit. Damit Ihr Auto auch in der kalten Jahreszeit wie ein Kätzchen schnurrt.

(ssc, dpa/tmn)

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