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Winterfütterung von Vögeln – Tipps & Tricks



Vogelhäuschen oder Futterspender - das sollte man beim Füttern im Winter beachten
Vogelhäuschen oder Futterspender - das sollte man beim Füttern im Winter beachten

Die Winterfütterung von Vögeln hat für viele Menschen Tradition. Allerdings gibt es einiges zu beachten – Tipps & Tricks anbei.

Die kalten Monate bedeuten für die gefiederten Freunde oftmals eine Durststrecke, denn sie finden im Winter einfach nicht genügend Futter. Deshalb helfen viele Menschen aus und stellen Vogelhäuschen auf oder errichten Futterstellen. Doch über einige Punkte sollte man nachdenken: Was, wann und wo ist bei der Winterfütterung von Vögeln zu beachten? Denn nicht jede Vogelart muss zwingend gefüttert werden oder braucht die gleiche Körnersorte.

Winterfütterung von Vögeln: Ja oder nein?

Die meisten Menschen, die Vögel im Winter füttern, sind in dem Glauben, dass sie den Tieren damit helfen. Leider ein weit verbreiteter Irrtum. Denn den Vogelschutz unterstützt man auf diesem Weg nicht unbedingt. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass von einer Fütterung die 15 Arten profitieren, die ohnehin am häufigsten vorkommen“, sagt Marius Adrion, Vogelexperte beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Berlin. Das heißt, diese Arten – wie Finken, Meisen, Rotkehlchen und Drosseln – sind in ihrem Bestand nicht bedroht. „Deshalb kann die Winterfütterung nur einen kleinen Beitrag zum Artenschutz leisten“, gibt der Experte zu Bedenken.

Winterfütterung von Vögeln: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Am besten eignet sich der Zeitraum von November bis Februar. In den kalten Monaten nehmen die meisten Arten das Zufüttern gut an. Dennoch ist auch eine ganzjährige Fütterung vertretbar, so die Meinung von Gaby Schulemann-Maier von der Wildvogelhilfe in Essen. Ihre Empfehlung: Vogelfreunde sollten mit der Fütterung im Spätsommer beginnen. So sind die Vögel an die Futterstellen gewöhnt und wissen, wo sie im Winter etwas zu fressen finden. Allerdings sollte man nicht zu üppige Futterrationen auslegen.

Winterfütterung von Vögeln: Welches Futter ist geeignet?

Die Empfehlung des Naturschutzbundes für die Winterfütterung von Vögeln lautet: Sonnenblumenkerne als Basisfutter verwenden, denn das schmeckt fast allen Arten. Dennoch sollte man auch an die Vögel denken, die weiches Futter bevorzugen. Rotkehlchen und Amseln zum Beispiel mögen ganz gerne Rosinen, Obst oder Haferflocken. Die Lieblingsspeise von Meisen ist dagegen ein Gemisch aus Samen und Fett.

Winterfütterung von Vögeln: Welche Fütterungsart ist die beste?  

Empfehlenswert sind Futterspender. Denn diese Behältnisse bieten den Vorteil, dass die Vögel nicht durch das Futter laufen und es womöglich mit Unrat und Kot verschmutzen können. Wichtig ist, dass das Futter bei jeder Witterungslage trocken bleibt. Ein Futterspender sollte am besten an einer übersichtlichen, aber dennoch geschützten Stelle aufgestellt oder aufgehängt werden, so dass sich die Vögel – im Falle Wenn – vor Räubern und Feinden in Sicherheit bringen können.

Manche Vogelarten, unter anderem Amseln und Zaunkönige, nehmen ihr Futter am liebsten vom Boden ein. Tipp: Legen Sie nicht zu viel Futter aus, denn das lockt nur Nage- und Raubtiere wie Ratten und Marder an.

(ssc, dpa/tmn)

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