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Wohnalternative Minihaus: Was hat es mit Tiny House & Co. auf sich?



Wohnalternative Minihaus: Ein Zukunftstrend?
Wohnalternative Minihaus: Ein Zukunftstrend?

Bezahlbarer Wohnraum in Großstädten ist vielerorts nicht mehr vorhanden. Höchste Zeit, über neue Wohnkonzepte nachzudenken. Wie wäre es also mit der Wohnalternative Minihaus? Fakten und Gedanken rund ums Tiny House gibt es hier.

Gerade in den großen Städten wird Wohnraum immer knapper – und auch teurer. Unangefochten auf Platz 1: München – hier liegen die Mieten durchschnittlich um 71% höher. Von daher zu Recht die Frage: Wer kann sich das noch leisten – heute oder in zehn Jahren? Höchste Zeit, sich über alternative Wohnkonzepte Gedanken zu machen – Wohnalternative Minihaus oder ein Zuhause auf vier Rädern wäre eine Idee.

Leben auf kleinstem Raum in der Wohnalternative Minihaus

Minihäuser sind die Ableitung von Tiny Houses. „Tiny“ bedeutet übersetzt winzig – so viel zur Namensgebung. Der zweite Teil des Begriffs „House“ mag ein wenig weit hergeholt sein, denn die Wohnalternative Minihaus umfasst in der Regel nur wenige Quadratmeter. Dennoch ist auf einer Fläche von sechs Quadratmetern so gut wie alles möglich: Schlafen, kochen, duschen und bis zu zwei Übernachtungsgäste empfangen. Kleine Hütten, die mit einem gut ausgestatteten Wohnbereich und einer perfekten Raumnutzung überzeugen. Ein ausgeklügeltes Prinzip, bei dem an alles, was ein Mensch so braucht, gedacht wurde. Einzige Bedingung: Man sollte nicht klaus­t­ro­pho­bisch veranlagt sein. Wenn doch, sollte man die Wohnalternative Minihaus besser noch einmal überdenken.

Wohnalternative Minihaus: Innovativ, individuell und ziemlich konsequent

Tiny Houses genießen vor allem in den USA besondere Beliebtheit. Denn dort gibt es kaum Vorgaben für spezielle Baugenehmigungen und zum Standort. In Deutschland sieht es dagegen ganz anders aus. Hierzulande darf ein Wohnwagen auf öffentlichen Plätzen und Straßen maximal zwei Wochen abgestellt werden, und auch das stetige Bewohnen eines Minihauses ist nicht überall gestattet.

Deswegen wundert es nicht, dass es bei uns bisher vergleichsweise nur sehr wenige Tiny Houses gibt. Und viele der Minihäuser werden von den Architekten als Modell bzw. Projekt betrieben, die ein effizientes Wohnen auf kleinstem Raum veranschaulichen sollen. Des Weiteren sollen sie aufzeigen, wie kostengünstig Miniaturhäuser im Bau und Unterhalt sind.

Wohnalternative Minihaus – ein Beispiel aus Deutschland

100 Euro für eine Wohnung? Damit wirbt das Berliner Kollektiv Tinyhouse University sowie die wohnungspolitische Initiative Co–Being House. Mit einer Fläche von 2 x 3,20 Meter sei diese Wohnung die kleinste in ganz Deutschland. Wer nun denkt, dass an Komfort gespart wurde, der irrt gewaltig. Das Tiny House deckt mit einem Wohnbereich, in dem Küche, Sessel, Küche, Schlafbereich und sogar ein Arbeitsplatz Platz findet, die Grundbedürfnisse einer Person voll und ganz ab. Dafür verantwortlich sind schnell verwandelbare Multifunktionsbereiche und eine Deckenhöhe von 3,60 Meter. So verschwindet der Schlafbereich auf der Galerie unterm Dach.

Tiny House: Wohnen in der Zukunft?

6,4 Quadratmeter – wie viel Platz braucht ein Mensch heute und morgen? Dieser Frage ging das Zukunftsinstitut nach. Am Schluss der aktuellen Wohnstudie heißt es, dass Wohnfläche alleine nicht die Lebensqualität steigert. „Entscheidend ist vielmehr die Qualität der Nachbarschaft und das Angebot der Shared Spaces“ - also der Gemeinschaftsräume wie Küche, Bibliothek, Garten oder Fitnessraum für alle Bewohner eines Hauses.

Auch das Berliner Tiny House verfolgt dieses Konzept. Die Macher dahinter planen den Kauf und Ausbau eines Wohnkomplexes, in dem neben normal großen Wohnungen für Personen mit einem höheren Haushaltseinkommen auch die Wohnalternative Minihaus Platz findet – also 100-Euro-Appartments. „Es soll ein Haus für die ganze Gesellschaft werden. Auch für alle, die zentral leben wollen, es sich aber eigentlich nicht leisten können.“ Modernes Wohnen 2.0.

Wohnalternative Minihaus – ein neuer Trend?

Das Konzept der Tiny Houses hat einen ganz neuen Geschäftszweig eröffnet: Einerseits ist es für die Baubranche von großem Interesse, andererseits hat auch die Möbelindustrie den Trend erkannt: Wie müssen Möbel, die auf immer kleineren Grundflächen auskommen müssen, konstruiert sein? Auf der „Interzum“, der weltgrößten Messe der Zulieferer der Möbelindustrie und des Innenausbaus, ist man dieser Frage nachgegangen und kreierte kurzerhand eine Sonderausstellung für den kleinen und beweglichen Wohnraum. Denn nur, wenn man auch wirklich jede Ecke oder Nische effektiv nutzt, lässt es sich auf 6,4 Quadratmetern Wohnalternative Minihaus leben wie in einem „Palast“.

(ssc, dpa/tmn)

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