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Wohnmobile und Caravans: Neu oder gebraucht?



Gebrauchte Wohnmobile und Caravans: Ein Zuhause auf vier Rädern
Gebrauchte Wohnmobile und Caravans: Ein Zuhause auf vier Rädern

Die Caravaning-Branche boomt: Wohnwagen und Wohnmobile liegen nach wie vor im Trend, Tendenz steigend. Doch in der Neuanschaffung sind sie sehr teuer, günstiger sind Gebrauchtmobile. Deswegen sollten Interessierte im Vorfeld überlegen, was am besten zu ihnen passt – zum Geldbeutel und zu den eigenen Bedürfnissen.

Die Anschaffungskosten für ein Wohnmobil gehen bei mehreren 10.000 Euro los. Wer dennoch nicht auf seinen Traum auf vier Rädern verzichten möchte, für den ist ein gebrauchtes Wohnmobil oder ein gebrauchter Caravan ein attraktiver Kompromiss. Denn die Fahrzeuge sind so ausgelegt, dass sie problemlos über Jahre genutzt werden können und sollen. Entscheidender sind die Fragen an den Wohnmobil- und Caravan-Interessierten: Wie soll das Fahrzeug genutzt werden? Möchte man möglichst viel sehen und mobiler sein oder möchte man nur an einem schönen Ort verweilen? Reicht die Basisausstattung oder möchte man es möglichst komfortabel haben?

Wohnmobile und Caravans – ein Zuhause auf vier Rädern

Ein Wohnmobil ist eher für den „rastlos Reisenden“ geeignet: Es bietet eine große Freiheit – ein schnelles Frühstück in Kiel, zum Abendessen in Kopenhagen und übermorgen weiter nach Schweden, why not?!? Caravan- bzw. Wohnwagen-Besitzer haben da andere Ansprüche: Sie richten sich meist für eine längere Zeit oder den gesamten Urlaub häuslich auf einem Campingplatz ein. Ob campieren oder herumreisen, dieser Zweck bestimmt auch den Aufbau und Grundriss des fahrbaren Zuhauses.

Gebrauchte Wohnmobile und Caravans – worauf man achten sollte

Im Grunde gelten die gleichen Tipps wie beim PKW-Gebrauchtwagenkauf. Ob Antrieb, Elektrik, Bremsen oder Achsenaufhängung eines Wohnmobils in einem guten bzw. akzeptablen Zustand sind, klärt ein Gebrauchtwagen-Check. Wer ein Wohnmobil oder einen Caravan von privat kauft, bekommt oftmals die besseren Prozente. Der Händlerpreis ist meistens teurer, denn er muss laut Caravaning Industrie Verband (CIVD) eine Sachmängelhaftung gewähren. Zudem rät der ADAC, jegliche Zusatzausstattungen sowie Zubehör im Kaufvertrag festzuhalten.

Die eigentliche Besichtigung eines Wohnmobils oder Caravans ist dann reine Formsache, die jeder erledigen kann. „Sie gehen rein und machen es wie bei einer Wohnungsbesichtigung“, meint Jost Krüger, Technikexperte beim CIVD. Welchen Eindruck macht das Interieur: Ist es gepflegt oder erscheint der Innenraum stark abgewohnt? Riecht es muffig? Haben sich eventuell Schimmel oder Stockflecken gebildet? Schließen die Fenster, Luken und Türen richtig? Funktionieren die Anschlüsse in Bad und Küche? Vor allem die Gasanlage sollte genau inspiziert werden: „Sehen Sie nach, ob die Gasplakette da ist, sie gewährt, dass die Flüssiggasanlage dicht ist.“

Ob die elektrische Anlage und Aufbaubatterie intakt ist, kann mithilfe des Lichtschalters überprüft werden: Einfach den Schalter drücken, im besten Fall wird es hell. Auch den Frischwassertank, der meistens unter die Sitzgelegenheiten eingelassen ist, sollte der Wohnwagen- oder Caravan-Käufer genauer unter die Lupe nehmen. „Einfach den Deckel abnehmen und einmal reinleuchten“, empfiehlt der Experte.

Second-Hand Wohnmobile und Caravans auf Herz und Nieren prüfen

Ebenfalls ein wichtiger Punkt: Die Bordbatterie. „Die Batteriekapazität ist fast immer der wichtigste Engpassfaktor aller Campingbusse und Wohnmobile“, sagt Günter Holona, Gründer der Spezialfirma für Campingausbauten Reimo. „Lassen Sie sich bei Gebrauchtfahrzeugen vom Vorbesitzer sagen, wie lange er unabhängig von externen Stromquellen an einem Ort bleiben konnte.“

Auch der Punkt Heizung ist sehr wesentlich: Laut Holona ist eine Gasgebläseheizung leise, effizient und im Betrieb günstig. Somit eignet sie sich auch bestens für eine Dauernutzung auf dem Campingplatz. Standheizungen, die meist mit Diesel betrieben werden, sind nicht so vorteilhaft, wenn sie dauerhaft im Einsatz sind. Für gelegentliche Übernachtungen reichen sie aber völlig aus.

Wohnmobile und Caranvans – gute Preise, gute Reise

Wohnmobile und Caravans sind gefragt wie nie. Deswegen muss der Neuwagen-Käufer auch nicht befürchten, dass sein Zuhause auf vier Rädern so sehr an Wert verliert, wenn er es verkaufen möchte. Die Preise auf dem Gebrauchtmarkt halten sich stabil.  „Selbst nach acht Jahren kosten sie noch 60 bis 70 Prozent des ehemaligen Neupreises“, so der Technikexperte vom CIVD. 

(ssc, dpa/tmn)

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