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Wozu Parkuhren, wenn es Smart Parking gibt?



Ohne Stress & Kleingeld parken? Modernes Smart Parking macht es möglich.
Ohne Stress & Kleingeld parken? Modernes Smart Parking macht es möglich.

Bargeldloses Parken ist keine Zukunftsfantasie. Immer mehr Städte steigen auf app-basiertes Parken um, mit dem Autofahrer per Smartphone bequem und stressfrei parken können.

Der Parkscheinautomat steht mal wieder eine gefühlte Stunde weit entfernt vom Auto. Und Kleingeld findet man im Portemonnaie sowieso wieder nicht. Doch in der weiten Welt des Parkens hat sich viel getan. Mittlerweile heißt es „Wozu Parkuhren, wenn es Smart Parking gibt?“. Denn in immer mehr Städten setzten sich app-basierte Parkraumlösungen durch, mit denen der Autofahrer alles über sein Smartphone regeln kann.

Vor mehr als 60 Jahren wurden Parkuhren noch per Spezialschlüssel und Geld-Staubsauger von Ordnungsamt-Mitarbeitern geleert. Autofahrer mussten 10 Pfennig in die erste Münz-Parkuhr Deutschlands, den „Parkograph“, werfen. Doch diese Ära endete mit der Einführung des Euro. Die Einzel-Parkuhren auf die neue Währung umzustellen, wäre viel zu teuer gewesen.

Wozu Parkuhren – die effektivsten Lösungen

Und so bestimmen heute die Parkscheinautomaten das Bild der Parkplätze und Straßen. „Für Städte und Kommunen ist das die effektivste Möglichkeit, denn die Automaten können auf die jeweilige Parksituation genau zugeschnitten werden“, sagt Stefan Forster von Hectronic, einem Parkmanagement-Unternehmen. Egal, ob kleiner oder großer Parkbereich: Von der Stromversorgung bis zu den diversen Bezahlmöglichkeiten, muss alles individuell auf den Parkplatz zugeschnitten sein.

„Die Münze hat sich seit der ersten Parkuhr bis heute bewährt“, so Forster. „Später kamen dann regionale Prepaid-Karten wie Stadtkarten hinzu und seit Ende der 1990er Jahre auch vereinzelt EC-Karten.“ Das kontaktlose NFC-Verfahren, bei dem das Bezahlen sowohl mit Karten als auch via Smartphones möglich ist, gewinnt jedoch immer mehr an Bedeutung.

Wozu Parkuhren – Smart Parking per App

„Wozu Parkuhren“ ist auch das Motto von ParkNow, eine der Firmen, die aktuell Smart Parking anbieten. Smart Parking bedeutet hier per App, SMS oder Telefonanruf, den Parkvorgang starten und bei Bedarf unkompliziert verlängern. Alles wird minutengenau abgerechnet und am Ende des Monats per Bank- oder Kreditkarte abgerechnet.

„An der speziellen Parkplakette hinter der Windschutzscheibe erkennt der Kontrolleur, dass dieses System genutzt wird“, sagt Julia Frank von ParkNow. Nur wenn die Parkplakette hinterlegt ist, wird das Kennzeichen auf einen gültigen Parkvorgang überprüft. Die Plakette kann kostenfrei heruntergeladen werden. Alternativ ist auch das Anbringen eines Zettels mit der Aufschrift „ParkNow Handyparken“, gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe, möglich.

Wozu Parkuhren – Boden- und Radarsensoren

Das Thema „Wozu Parkuhren, wenn man smart Parken kann“ ist damit aber noch lange nicht beendet. In Zukunft wird es möglich sein, per App zu erfahren, ob auf einem Parkplätz noch Plätze frei sind. „Immer mehr Parkplätze werden beispielsweise mit Bodensensoren ausgestattet, die erkennen, ob ein Fahrzeug auf der Fläche steht oder nicht“, erklärt Sven Kramer, Digitalisierungsberater der Firma Liquam.

Eine andere Variante, um freie Parkplätze zu erfragen, könnten Radarsensoren sein, die an erhöhten Punkten befestigt sind. Die Firma TOMTOM wiederum hat ein On-Street-Parking System auf den Markt gebracht. In 75 Städten ist es damit möglich, über ein GPS-gestütztes Programm, freie Parkplätze zu finden. Dieser Service soll demnächst erweitert werden: Hinzukommen die Möglichkeiten, Infos zu Parkgebühren und zu eventuellen Park-Einschränkungen zu erhalten.

Wozu Parkuhren – der Funk-Chip fürs Parkhaus

Auch Parkhäuser bieten mittlerweile bequemere Parklösungen an. „Registrierte Kunden können dort einfach hereinfahren, parken und ohne lange am Kassenautomat stehen zu müssen wieder herausfahren“, sagt eine Sprecherin des Parkhausbetreibers Apcoa. Über ein Programm, zum Beispiel per Funk-Chip, wird online erfasst, wann das Auto, wo und wie lange geparkt wurde.

(nr, dpa/tmn)

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