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Zurück auf Oma’s Ofenbank – Das Comeback des Kachelofens in die gute Stube



Der Kachelofen feiert sein Comeback! Noch mehr Infos zu Kamin, Ofen & Co. findet Ihr bei uns.
Der Kachelofen feiert sein Comeback! Noch mehr Infos zu Kamin, Ofen & Co. findet Ihr bei uns.

Die Tage werden länger und kälter – da wünscht man sich nicht mehr, als gemütlich im Warmen zu sitzen. Öfen sind da die beste Methode, um sich die wohlig-wärmende Atmosphäre nachhause zu holen. Aber die Auswahl ist groß. Da ist es wichtig zu wissen, welcher Ofen oder Kamin der richtige für einen ist und was gerade im Trend liegt…

Schon im frühen Mittelalter gehörte der Kachelofen zur Standardausstattung auf Burgen, in Klöstern und in städtischen Wohnhäusern. In der Neuzeit nahm die Ofenbank einen zentralen Punkt in Wohnzimmer und Küche ein. Beheizt wurde der Kachelofen mit Holz und später vor allem Briketts – das spendete zwar den ganzen Tag über die gewünschte Wärme, sorgte aber auch für jede Menge Dreck.

Zurück auf Oma’s Ofenbank – Das kann keine Zentralheizung

Jetzt feiert der Kachelofen sein Comeback. Als zusätzlicher Wärmespender zur normalen Zimmerheizung werden sie immer beliebter – denn keine Zentralheizung kann, neben dem Wärmen, so gut Ruhe und Behaglichkeit ausstrahlen. Nicht zuletzt verringert die Benutzung eines Ofen oder Kamins die üblichen Heizkosten des Haushaltes.

Ein weiterer Pluspunkt für moderne Öfen: sie sind nicht nur viel bedienungs- und umweltfreundlicher, sondern haben auch einen viel höheren Wirkungsgrad als ihre Vorläufer. „Der Kachelofen, auch Grundofen oder Speicherofen genannt, ist wegen seiner langanhaltenden, gleichmäßigen Heizleistung als Dauerheizung geeignet“, erläutert Tim Froitzheim, Referent für Ofen- und Luftheizungsbau beim Zentralverband Sanitär, Heizung Klima in Sankt Augustin bei Bonn. „Sein hoher Wirkungsgrad macht ihn ideal für Niedrigenergiehäuser.“

Zurück auf Oma’s Ofenbank – Bausatz oder Handarbeit

Typisch für den Aufbau eines Kachelofens sind der zweischalig gemauerte Feuerraum und ein komplexes System aus steigenden, fallenden und liegenden Heizgaszügen aus hochwertigen Schamottesteinen. „Kachelöfen werden entweder als Bausatz geliefert oder in aufwendiger Handarbeit gefertigt“, erklärt Frank Kienle vom Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI). „Meist handelt es sich meist um liebevoll gearbeitete Einzelstücke, die eine klare Handschrift ihres Besitzers tragen.“

Auch die anderen Ofenformen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Aber welche gibt es da eigentlich?

Zurück auf Oma’s Ofenbank – Der Kaminofen

„Kaminöfen sind Feuerstätten aus Stahl oder Gusseisen“, erläutert HKI-Experte Kienle. „Verkleidet mit Stahlblech, Naturstein oder Keramik heizen sie sich schnell auf und spenden schon nach kurzer Zeit eine angenehme Wärme.“ In fast jeder Wohnung oder jedem Haus kann solch ein Kaminofen aufgebaut werden. Einzige Voraussetzung: man braucht einen Schornstein. „Art und Länge des Schornsteins richten sich danach, wo der Kaminofen später im Raum stehen wird“, erklärt Alexis Gula vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.

Im besten Fall, verfügt das Haus oder die Wohnung bereits über einen Schornstein. Der Kamin wird dann zumeist an der Wand aufgestellt, in der sich der Schachts befindet. Ist noch kein Schornstein vorhanden, muss die Wand durchbrochen und der neue Schornstein an der Außenwand entlang geführt werden. Eine Alternative dazu wäre, ihn durch das Dach zu verlegen.

Zurück auf Oma’s Ofenbank – Der Heizkamin

Der Heizkamin ist eine innovative Variante zum klassischen offenen Kamin. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Heizkamine einen geschlossenen Feuerraum, den sogenannten Heizeinsatz, haben. Da der Heizkamin eine Sichtscheibe hat, braucht man trotzdem nicht darauf verzichten, das Feuer betrachten zu können. „Diese Kaminart zeichnet sich durch wenig Emissionen und geringen Wärmeverlust aus und schont damit die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen“, sagt Kienle.

Zurück auf Oma’s Ofenbank – Der Gaskamin

Auch Besitzer eines Gaskamins kommen in den Genuss, das Flammenspiel beobachten zu können. Trotzdem der Brennstoff aus der Leitung kommt, brennt hinter der Glasscheibe ein echtes Feuer. „Gaskamine gelten als besonders schadstoffarm und sind durch öffentliche Anbindung an das Netz fast überall einsetzbar“, erklärt Kienle. „Sie werden gerne in Stadtwohnungen eingebaut, da für sie kein Brennstoffvorrat angelegt werden muss.“

Zurück auf Oma’s Ofenbank – Der Pelletofen

Pelletöfen arbeiten mit einer elektronisch gesteuerten Mechanik. Anstelle von Holzscheiten oder Gas werden bei diesen Öfen zusammengepresste Holzspäne, die Pellets, verbrannt. Ein Zündungsdraht entflammt die Pellets und durch ein Gebläse werden die Flammen dann reguliert. Pelletöfen können durchaus eine Energieeffizienz von 90 Prozent erreichen. „Pelletöfen mit Wassertechnik können auch das Herzstück eines modularen Heizsystems für das Haus bilden“, erklärt Tim Froitzheim, Referent für Ofen- und Luftheizungsbau. „Diese Heizsysteme eignen sich besonders für Häuser mit geringem Wärmebedarf wie Niedrigenergiehäuser.“

 

(nr, dpa/tmn)

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